Dax macht Verluste - Rotation an der Wall Street
25.07.2024 - 17:43:16 | dts-nachrichtenagentur.de"Das bedeutet aber nicht automatisch, dass die Glorreichen Sieben jetzt den Geiern zum FraĂ vorgeworfen werden." Einige von ihnen hĂ€tten bereits wichtige UnterstĂŒtzungsmarken erreicht oder wĂŒrden diese in den nĂ€chsten Tagen eventuell noch erreichen. Dann komme es zu der Frage, ob der Trend gĂ€nzlich breche oder SchnĂ€ppchenjĂ€ger zu den niedrigeren Kursen schon wieder zugriffen. "Die letzte Messe ist hier noch nicht gelesen, der AufwĂ€rtstrend in den Big Techs weiter intakt und fĂŒr einige Anleger könnte jetzt die nĂ€chste Gelegenheit gekommen sein, um noch in den laufenden Bullenmarkt einzusteigen. Dann wĂŒrde aus der Korrektur mit stĂ€rkeren und schwĂ€cheren Verkaufsphasen die nĂ€chste perfekte BĂ€renfalle und dies könnte wiederum die nĂ€chste Rally-Phase nĂ€hren." "Aber noch ist auch das Risiko nicht gebannt, dass die aktuelle Entwicklung bei den Big Techs in eine Dotcom-artige Korrektur ausartet, als viel in die neue Technologie des Internets investiert wurde, die FrĂŒchte allerdings erst Jahre spĂ€ter geerntet werden konnten." An den Börsen gehe es immer noch um Kosten, Gewinne und Wachstum. Aktuell hielten sich die Small Caps deutlich besser als ihre groĂen BrĂŒder und Schwestern und der Abverkauf im Nasdaq 100 mit einem Minus von 3,6 Prozent am Mittwoch schmecke keinem Investor. Die Rotation sei also in vollem Gange, aber noch könne man sie als normale Marktanpassung interpretieren. Auch der Deutsche Aktienindex halte sich vor diesem Hintergrund weiterhin erstaunlich gut. "Er hat sich in den vergangenen Wochen weder nach oben noch nach unten locken lassen und hielt auch heute noch einen komfortablen Sicherheitsabstand zur 18.000er-Marke. Beruhigt sich die Situation in New York wieder, dĂŒrfte sich auch die NervositĂ€t in Frankfurt legen", sagte Oldenburger. Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Donnerstagnachmittag etwas stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,0859 US-Dollar (+0,17 Prozent), ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,9209 Euro zu haben. Der Goldpreis lieĂ deutlich nach, am Nachmittag wurden fĂŒr eine Feinunze 2.365 US-Dollar gezahlt (-1,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 70,01 Euro pro Gramm. Der Ălpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 81,65 US-Dollar, das waren 6 Cent oder 0,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
