Schwaches, Chemie-Umfeld

Schwaches Chemie-Umfeld: Lanxess verschÀrft Sparprogramm

19.03.2026 - 07:28:37 | dpa.de

Angesichts der SchwÀche in der Chemieindustrie will Lanxess DE0005470405 die Kosten weiter senken.

So sollen bis 2028 zusĂ€tzlich 100 Millionen pro Jahr gespart werden, teilte das im MDax DE0008467416 notierte Unternehmen am Donnerstag in Köln mit. Dabei sollen auch weitere ArbeitsplĂ€tze wegfallen - 550 Stellen, davon rund zwei Drittel in Deutschland, sollen abgebaut werden. Betroffen sind den Angaben zufolge vor allem Verwaltungsfunktionen. Bereits im vergangenen August hatte Lanxess SparplĂ€ne in der Produktion angekĂŒndigt.

"Das Jahr 2025 war fĂŒr die gesamte Chemieindustrie und auch fĂŒr Lanxess extrem hart. FĂŒr 2026 sehen wir positive Impulse frĂŒhestens im zweiten Halbjahr, etwa durch das Infrastrukturpaket der Bundesregierung", erklĂ€rte Konzernchef Matthias Zachert bei der Vorlage der Jahreszahlen. Im laufenden Jahr sind weitere ErgebnisrĂŒckgĂ€nge daher nicht ausgeschlossen: So rechnet das Unternehmen mit einem bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 450 und 550 Millionen Euro.

2025 sank das operative Ergebnis um 17 Prozent auf 510 Millionen Euro. Analysten hatten fĂŒr dieses Jahr bisher mit einem bereinigten Ebitda von im Schnitt 515,8 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz fiel im vergangenen Jahr um elf Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Die Zahl der Mitarbeiter ging um fĂŒnf Prozent auf 11.709 zurĂŒck. Unter dem Strich stieg der Verlust auf 577 Millionen Euro.

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