Anno 117: Pax Romana – So viel Hardware braucht das Römische Reich
15.04.2026 - 02:01:03 | boerse-global.de
Ubisoft hat die offiziellen Systemanforderungen fĂĽr das antike Stadtbau-Abenteuer konkretisiert.
Die offiziellen Systemanforderungen im Detail
Die Hardware-Forderungen von Anno 117: Pax Romana sind ambitioniert und reichen von Basisanforderungen bis zum High-End-4K-Setup. Für ein Spiel in 1080p und niedrigen Einstellungen bei 30 Bildern pro Sekunde (FPS) benötigen Spieler mindestens einen Intel Core i7-7700 oder AMD Ryzen 5 1600 sowie eine NVIDIA GeForce GTX 1660 oder AMD Radeon RX 5600 XT. Pflicht sind zudem 16 GB RAM im Dual-Channel-Modus und 117 GB freier Speicherplatz auf einer SSD.
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Wer das Spiel bei 1080p und 60 FPS mit mittleren Details erleben will, sollte zu aktuellerer Hardware greifen: Ein Intel Core i5-9600K oder Ryzen 5 3600 gepaart mit einer RTX 3070 oder Radeon RX 6800 XT wird empfohlen. Für die enthusiastische 1440p/60FPS-High-Einstellung sind bereits ein Core i5-11600K oder Ryzen 5 5600X sowie eine RTX 4070 Ti Super oder RX 7900 XT nötig.
Das 4K-Very-High-Setting bei 30 FPS verlangt schließlich Spitzenhardware: Intel Core i7-13700K oder Ryzen 7 7700X sowie eine RTX 4080 Super oder RX 7900 XTX. In diesen Szenarien raten die Entwickler dringend zu 32 GB RAM, um Engpässe in späten Spielphasen zu vermeiden.
Die Technik hinter dem Imperium: Der Empire Engine
Herzstück des Spiels ist der hauseigene Empire Engine von Ubisoft Mainz. Diese Technologie ist speziell für die logistische Komplexität von Aufbauspielen entwickelt und bringt einige Besonderheiten mit. So setzt das Spiel auf Raytracing, um römische Architektur und Wasseroberflächen detailreicher darzustellen – ein seltenes Feature im Strategiespiel-Genre.
Die Engine nutzt zwingend den AVX2-Befehlssatz, was sehr alte Prozessoren ausschlieĂźt. Die Simulation Tausender individueller BĂĽrger mit ihren BedĂĽrfnissen stellt eine einzigartige Last fĂĽr das System dar. Interessanterweise zeigen Benchmarks, dass die KI der Menschenmengen die CPU selbst bei hohen Einstellungen nur gering belastet, was auf eine effiziente Mehrkern-Nutzung hindeutet.
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Für die Optimierung der eigenen Hardware geben Experten einen Tipp: Die Schattenqualität sollte mindestens auf „Mittel“ stehen, da ihr Fehlen in den mediterranen Landschaften besonders auffällt. Die Texturqualität hat den größten Einfluss auf den VRAM-Verbrauch.
DLSS, FSR & Co.: Hochskalierung als Rettungsanker
Um die hohen Anforderungen an die Grafikleistung abzufedern, unterstützt Anno 117 eine breite Palette an Hochskalierungstechnologien. Dazu gehören NVIDIA DLSS 4, AMD FSR 3.1 und Intel XeSS 2. FSR 4 kann zudem über die AMD-Software aktiviert werden.
Technische Tests zeigen, dass DLSS 4 und FSR 4 ein schärferes Bild liefern als die native Auflösung mit Standard-Antialiasing. Selbst mit aktiviertem Raytracing ermöglichen diese Tools flüssiges Gameplay auf aktueller Hardware. Für ein Spieltempo wie in Anno wird bereits eine Ziel-Framerate von 45 FPS als völlig ausreichend angesehen.
Der Härtetest: Die „Ashen Prophecies“-Erweiterung
Die am 23. April erscheinende DLC „Ashen Prophecies“ wird die Hardware-Spezifikationen auf die Probe stellen. Die Erweiterung führt Spieler auf die vulkanische Insel Cinis und bringt Naturkatastrophen wie Eruptionen und „vulkanische Winter“ mit. Diese neuen Partikeleffekte und dynamischen Wettersysteme dürften GPU und CPU zusätzlich fordern.
Kann die Empire Engine diese dynamischen Umweltveränderungen bewältigen, ohne die Stabilität der bestehenden Städte zu gefährden? Die Branche ist gespannt. Klar ist: Eine SSD und ein moderner Mehrkern-Prozessor bleiben die kritischsten Komponenten für ein reibungsloses Spielerlebnis im expandierenden Römischen Reich.
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