Antofagasta, Aktie

Antofagasta Aktie: Schwacher Start, starke Aussicht

15.04.2026 - 13:44:45 | boerse-global.de

Der Kupferproduzent meldet schwächere Fördermengen, profitiert jedoch von deutlich gesunkenen Kosten und bekräftigt seine Jahresprognose. Die Börse reagiert positiv.

Antofagasta Aktie: Schwacher Start, starke Aussicht - Foto: ĂĽber boerse-global.de

Der chilenische Kupferproduzent hat das erste Quartal 2026 mit einem deutlichen Produktionsrückgang abgeschlossen — und die Aktie legte trotzdem zu. Wie passt das zusammen?

Weniger Kupfer, aber gĂĽnstigere Kosten

Die Fördermenge sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf 143.000 Tonnen. Verantwortlich waren niedrigere Verarbeitungsraten und geringere Kupfergehalte im Erz — beides war laut Minenplan so geplant. Die Verkäufe gaben noch stärker nach: mit 137.000 Tonnen lagen sie knapp 20 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Was die Zahlen aber deutlich aufhellt: die Kostenstruktur. Die Nettokosten je Pfund Kupfer sanken um 30 Prozent auf 1,08 Dollar. Der Haupttreiber waren die Nebenprodukte, allen voran Gold. Mit einem realisierten Preis von 5.264 Dollar je Unze — ein Plus von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr — explodierten die Gutschriften aus Nebenprodukten auf 1,69 Dollar je Pfund, mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Auch Molybdän steuerte seinen Teil bei. Das federt den Produktionsrückgang beim Kernmetall erheblich ab.

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Erholung eingepreist, Projekte im Plan

Das Management bekräftigte die Jahresprognose: 650.000 bis 700.000 Tonnen Kupfer sollen es 2026 insgesamt werden. CEO Iván Arriagada verwies auf steigende Verarbeitungsraten und verbesserte Erzgehalte bei Los Pelambres im Jahresverlauf. Die Investitionsplanung bleibt mit 3,4 Milliarden Dollar unverändert.

Parallel laufen die GroĂźprojekte nach Plan. Beim Centinela Second Concentrator Project haben die Vorbereitungsarbeiten vor der Inbetriebnahme begonnen. Am Los Pelambres-Standort wird weiter an der Konzentratpipeline sowie der Erweiterung der Entsalzungsanlage gebaut. Beides bleibt im Zeit- und Kostenrahmen.

An der Börse kam die Kombination aus stabiler Jahresguidance und robuster Kostenentwicklung gut an. Die Aktie legte am Mittwoch rund 2,5 Prozent zu — ein deutliches Zeichen, dass der schwache Produktionsauftakt bereits weitgehend eingepreist war. Für das Gesamtjahr 2026 setzt Antofagasta auf den klassischen Minenzyklus: langsamer Anlauf, dann Fahrt aufnehmen.

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