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Apple testet vier Designs für KI-Brillen

14.04.2026 - 04:39:35 | boerse-global.de

Apple entwickelt eine alltagstaugliche Smart-Brille ohne Display, die 2027 erscheinen soll. Parallel bereitet ein iOS-Update die Softwarebasis für Wearables und neue Werbeformate vor.

Apple testet vier Designs für KI-Brillen - Foto: über boerse-global.de

Die Brille mit dem Codenamen N50 soll 2027 auf den Markt kommen. Parallel legt ein neues iOS-Update die Software-Grundlagen für künftige Wearables.

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Strategiewechsel: Alltagsbrille statt High-Tech-Headset

Anders als die Mixed-Reality-Brille Vision Pro setzt das neue Modell nicht auf immersive Displays. Stattdessen orientiert sich die Form an klassischen Brillen. Laut Branchenberichten testet Apple aktuell vier verschiedene Acetat-Rahmen: ein großes rechteckiges Modell im Wayfarer-Stil, eine schmalere Rechteck-Variante sowie zwei Größen ovaler oder runder Fassungen. Die Farben Schwarz, Ozeanblau und Hellbeige stehen zur Auswahl.

Die Brille selbst soll kein integriertes Display haben. Stattdessen sind vertikale ovale Kameralinsen mit Status-LEDs geplant. Die Hauptfunktionen: Fotos und Videos aufnehmen, Telefonate führen und Musik über integrierte Lautsprecher abspielen. Kern der Steuerung wird eine deutlich verbesserte Version der Sprachassistentin Siri sein, die voraussichtlich auf der WWDC am 8. Juni 2026 vorgestellt wird.

iOS-Update bereitet Werbung in Maps vor

Parallel zur Hardware-Entwicklung veröffentlichte Apple gestern die zweite Developer-Beta von iOS 26.5. Das Update enthält Software-Grundlagen für künftige Wearables und neue Werbestrukturen. In Apple Maps führt das Unternehmen die Funktion „Vorgeschlagene Orte“ ein – ein Vorläufer für gesponserte Einträge.

Die Werbeanzeigen in Maps sollen im Sommer 2026 in den USA und Kanada starten. Sie werden klar gekennzeichnet und basieren auf ungefährem Standort sowie Suchverlauf. Apple betont, dass diese Daten nicht mit persönlichen Apple-Accounts verknüpft werden.

Für EU-Nutzer bringt das Update weitere Anpassungen an den Digital Markets Act (DMA), etwa „Proximity Pairing“ für Drittanbieter-Kopfhörer. Zudem wird die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Chats zwischen iPhone und Android weiter getestet – ein Schritt zu mehr plattformübergreifender Privatsphäre.

Sicherheitsdebatte: Durov attackiert WhatsApp

Die Betonung verschlüsselter Kommunikation trifft auf eine hitzige Debatte. Telegram-Chef Pavel Durov kritisierte gestern die Sicherheitsstandards von WhatsApp scharf. Sein Vorwurf: Zwar seien die Chats während der Übertragung verschlüsselt, doch die unverschlüsselten Cloud-Backups bei Apple und Google böten Angriffsflächen für Behörden und Dritte.

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WhatsApp wies die Vorwürfe zurück und verwies auf die standardmäßige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aller Chats. Optional böte man auch verschlüsselte Backups an. Zugleich konterte der Meta-Konzern, Telegram biete nicht für alle Dienste standardmäßig Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Der Streit folgt auf eine Sammelklage gegen Meta vom Januar 2026, die interne Zugriffe auf Nachrichten thematisierte.

Wettlauf um das nächste große Wearable

Mit der N50-Brille verfolgt Apple eine neue Strategie: Statt High-End-Headsets für Nischenmärkte entwickelt der Konzern nun alltagstaugliche Wearables für die breite Masse. Damit tritt Apple direkt in Konkurrenz zu Produkten wie den Meta Ray-Ban Brillen.

Langfristig plant Apple wohl ein ganzes Ökosystem KI-gesteuerter Wearables. Dazu könnten neue AirPods und weitere Sensoren gehören, die mit den Smart Glasses zusammenarbeiten. Diese Geräte würden die generativen KI-Fähigkeiten nutzen, die voraussichtlich mit iOS 27 noch in diesem Jahr eingeführt werden.

Die finale Version von iOS 26.5 wird für Mitte Mai 2026 erwartet. Die Smart Glasses selbst sollen 2027 in den Verkauf gehen, eine Ankündigung könnte aber bereits Ende 2026 erfolgen. Derweil arbeitet WhatsApp an fast 50 neuen Designs für seinen Web-Client, um Chats individueller zu gestalten. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum steht hier noch nicht fest.

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