Bitcoin: Entscheidende Phase!
17.04.2026 - 12:24:36 | boerse-global.deZwei Fronten, ein Timing: Während Bitcoin-Entwickler in Paris über die Zukunft des Netzwerks streiten, formt Washington gerade den regulatorischen Rahmen für digitale Assets. Beides könnte die Kryptowährung nachhaltig verändern.
Quantencomputer: Einfrieren oder abwarten?
Der Kern des Streits ist ein neuer Vorschlag namens BIP-361. Er würde quantenanfällige Bitcoin-Adressen innerhalb von fünf Jahren auslaufen lassen und nicht migrierte Coins einfrieren — inklusive der Bestände aus der Satoshi-Ära. Rund 6,9 Millionen BTC wären betroffen.
Blockstream-CEO Adam Back lehnt diesen Ansatz ab. Er plädiert für optionale, quantenresistente Upgrades und verweist auf das Taproot-Upgrade von 2021. Es sei flexibel genug, neue Signaturmethoden zu integrieren, ohne bestehende Nutzer zu belasten. Entwickler Mark Erhardt nannte BIP-361 dagegen „autoritär und konfiskatorisch".
Der Hintergrund: Google Quantum AI hat im vergangenen Monat gezeigt, dass Quantencomputer Bitcoins elliptische Kurvenkryptographie mit weniger als 500.000 physischen Qubits brechen könnten — in Minuten. Das ist eine 20-fache Reduktion gegenüber früheren Schätzungen. BitMEX Research schlägt als Alternative ein sogenanntes Canary-System vor: Es zahlt eine Prämie an den ersten Quantenangreifer und aktiviert erst dann einen Einfrierungsmechanismus.
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CLARITY Act: Regulierung kurz vor dem Ziel
In Washington tagte die SEC am Donnerstag zum CLARITY Act. Das Gesetz würde die Zuständigkeiten klar aufteilen: Digitale Rohstoffe fallen unter die CFTC, digitale Wertpapiere bleiben bei der SEC. Das Repräsentantenhaus hat das Gesetz bereits mit 294 zu 134 Stimmen verabschiedet. Der Bankenausschuss des Senats peilt eine Abstimmung für Ende April an.
Laut einem JPMorgan-Bericht sind nur noch wenige Fragen offen. SEC-Chef Paul Atkins hat erklärt, dass beide Behörden operativ bereit sind, das Gesetz umzusetzen.
Widerstand bei 75.000 Dollar
Kursseitig kämpft Bitcoin genau an der entscheidenden Marke. Der Kurs liegt bei rund 75.000 Dollar — dem Niveau vor dem Absturz auf 60.000 Dollar Anfang Februar. On-Chain-Daten zeigen: Größere Halter schichten nahe ihrem Break-even ab. Die stündlichen Börseneinflüsse stiegen auf rund 11.000 BTC — den höchsten Wert seit Ende Dezember.
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Kein Wunder, dass der Kurs hier stockt.
Die Funding Rates sind auf den niedrigsten Stand seit 2023 gefallen. Das signalisiert starke Short-Positionierung. Trotzdem hat Bitcoin seit den Tiefs bei rund 63.000 Dollar fast 20 Prozent zugelegt. Ob der Durchbruch über 76.000 Dollar gelingt, hängt auch davon ab, wie der Senat in den kommenden Wochen über den CLARITY Act abstimmt — ein positives Signal aus Washington könnte genau den Impuls liefern, den der Markt gerade braucht.
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