Jahresrezepte fĂŒr chronisch Kranke - Warken will zĂŒgige VerstĂ€ndigung
15.02.2026 - 10:28:54 | dpa.de"Angesichts begrenzter VersorgungskapazitĂ€ten macht es Sinn, entbehrliche Arztkontakte und Wartezeiten zu reduzieren und die bisherige Quartalslogik fĂŒr Chroniker zu ĂŒberwinden", sagte die CDU-Politikerin der "Bild am Sonntag".
Gesetz noch Anfang 2025 von Ampel-Koalition beschlossen
Nach einem Anfang 2025 noch von der Ampel-Koalition beschlossenen Gesetz erhalten Praxen kĂŒnftig eine "Versorgungspauschale" fĂŒr Patienten mit leichten chronischen Erkrankungen und wenig Betreuungsbedarf. Einbestellungen in jedem Quartal aus AbrechnungsgrĂŒnden sollen so unnötig werden.
HausĂ€rzte können stattdessen eine bis zu ein Jahr umfassende Pauschale abrechnen. Laut Gesetz sollte der Bewertungsausschuss von gesetzlichen Krankenkassen und KassenĂ€rzten bis 31. August 2025 eine konkrete Regelung dazu treffen. Dennoch gibt es bislang keine Einigung ĂŒber die konkrete Umsetzung.
Warken erwartet eine "zĂŒgige VerstĂ€ndigung". Sie betonte: "Sollte es zu weiteren deutlichen Verzögerungen kommen, werden wir im Rahmen unserer Rechtsaufsicht die erforderlichen Schritte prĂŒfen."
GrundsÀtzliche Zustimmung bei Krankenkassen
Die stellvertretende Chefin des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Stefanie Stoff-Ahnis, sagte der "Bild am Sonntag": "Jahresrezepte als zusÀtzliche Möglichkeit finden wir gut und richtig."
Ein Sprecher der KassenĂ€rztlichen Bundesvereinigung (KBV) verwies demnach auf eine "komplexe Herausforderung". Mit einer Vereinbarung in diesem FrĂŒhjahr sei dennoch zu rechnen.
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