China Tungsten Aktie: Radikaler Preissturz
15.04.2026 - 06:00:47 | boerse-global.deWĂ€hrend die internationalen MĂ€rkte fĂŒr Wolfram explodieren, kĂŒhlt sich das GeschĂ€ft im chinesischen Heimatmarkt spĂŒrbar ab. China Tungsten and HighTech Materials sieht sich mit einer Preiskorrektur konfrontiert, die den rasanten Aufstieg des ersten Quartals jĂ€h unterbricht. Anleger reagieren nervös auf die wachsende Diskrepanz zwischen globaler Knappheit und lokaler ZurĂŒckhaltung.
Korrektur nach der Rekordjagd
Die Daten des China Tungsten Industry News Center zeichnen ein deutliches Bild: Mitte April 2026 rutschten die Preise fĂŒr wichtige Wolframprodukte von ihren JahreshöchststĂ€nden ab. Konzentrat mit einem Gehalt von 65 Prozent wird aktuell mit 920.000 RMB pro Tonne gehandelt. Das entspricht einem RĂŒckgang von 12,4 Prozent gegenĂŒber den jĂŒngsten Spitzenwerten, auch wenn auf Jahressicht noch immer ein Plus von 100 Prozent zu Buche steht.
Parallel dazu verbilligte sich Ammoniumparawolframat (APT) um 6,6 Prozent auf 1,42 Millionen RMB pro Tonne. Diese Entwicklung steht in krassem Gegensatz zum europĂ€ischen Markt. Dort sind die APT-Preise seit Jahresbeginn um beeindruckende 230,4 Prozent gestiegen. In China hingegen herrscht Abwarten. Marktteilnehmer beschrĂ€nken sich auf KleinstauftrĂ€ge, wĂ€hrend die Nachfrage aus den nachgelagerten Industriezweigen spĂŒrbar nachlĂ€sst.
Rohstoffsektor unter Druck
Der Aktienkurs spiegelt diese Unsicherheit wider. Mit einem Minus von fast 12 Prozent innerhalb der letzten 30 Tage hat sich das Papier deutlich von seinem MĂ€rz-Hoch bei 66,46 CNY entfernt. Der Relative-StĂ€rke-Index (RSI) ist mit einem Wert von 21,3 in den tief ĂŒberverkauften Bereich gerutscht. Dies unterstreicht den massiven Verkaufsdruck der vergangenen Wochen.
Indes gibt nicht nur Wolfram an Boden nach. Im breiteren Sektor fĂŒr Industriematerialien sinken auch die Notierungen fĂŒr MolybdĂ€n-Konzentrat und FerromolybdĂ€n. Die Preise fielen hier zuletzt um rund 20 RMB pro Tonne beziehungsweise 1.000 RMB pro Tonne. Einzig die stabilen Abnahmen der Stahlwerke und hohe Produktionskosten stĂŒtzen das Preisniveau derzeit nach unten hin ab. Die LagerbestĂ€nde in der Stahlindustrie sind zuletzt um 5,3 Prozent im Monatsvergleich gesunken.
Die Divergenz zwischen chinesischen und internationalen Preisen bleibt das zentrale Thema fĂŒr China Tungsten. WĂ€hrend Exportkontrollen das globale Angebot verknappen, sorgt die schwache Inlandsnachfrage fĂŒr hohe VolatilitĂ€t. Die nĂ€chste Veröffentlichung der Lagerdaten aus der Stahlindustrie wird darĂŒber entscheiden, ob die Aktie ihren Boden findet oder die Talfahrt in Richtung des 52-Wochen-Tiefs bei 46,17 CNY fortsetzt.
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