Kreml: RegulÀre VerlÀngerung von Atomwaffenvertrag unmöglich
23.09.2025 - 13:32:47 | dpa.deDas sei zeitlich praktisch nicht machbar, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. "Das ist ein sehr komplizierter Stoff, der eine komplexe Herangehensweise erfordert." Er kennzeichnete den Vorschlag von PrÀsident Wladimir Putin an die USA, sich ein weiteres Jahr an die Bestimmungen des Vertrags zu halten, als alternativlos.
Zwar sei das Thema der atomaren Sicherheit in den GesprÀchen zwischen Putin und US-PrÀsident Donald Trump angesprochen worden, doch eine Einigung habe es nicht gegeben. So drohten beide LÀnder nach Auslaufen von New Start ohne jedes Abkommen im Bereich strategische StabilitÀt und Sicherheit zu bleiben, sagte Peskow. Putins Vorschlag könne aber nur funktionieren, wenn sich auch die USA an die Vorgaben hielten, bekrÀftigte er.
Putin hatte am Vortag bei einer Sitzung des nationalen Sicherheitsrats den USA angeboten, sich weiter an die Begrenzungen des Vertrags zu halten, sollte Washington dies auch tun. Der Vertrag New Start wurde 2010 geschlossen und 2021 letztmalig um fĂŒnf Jahre verlĂ€ngert. Er sieht eine Reduzierung der Atomsprengköpfe und der TrĂ€gersysteme vor.
Eigentlich sollen diese Reduzierungen auch durch beidseitige Inspektionen geprĂŒft werden. Allerdings hat Putin 2023, ein Jahr nach seinem Angriff auf die Ukraine, die Teilhabe Russlands an New Start ruhen lassen. Er begrĂŒndete dies unter anderem damit, dass der Westen SchlĂ€ge der Ukraine gegen Russlands strategische Waffensysteme steuere.
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