BMW im Gesamtjahr 2023 profitabler - Aktie fÀllt
14.03.2024 - 15:01:27 | dpa.deDabei gaben investierten die Bayern mehr und steckten auch mehr Geld in Forschung und Entwicklung. Einen Ausblick auf das neue Jahr blieb der Dax-Konzern zunĂ€chst schuldig. In der Branche hatte sich zuletzt angedeutete, dass sich das Umfeld angesichts hoher Zinsen und einer schwierigen Wirtschaftslage eintrĂŒbt. Die Aktie schwankte deutlich und verlor zuletzt 1,9 Prozent.
WĂ€hrend der Umsatz 2023 dank des gestiegenen Absatzes insgesamt um 9,0 Prozent auf 155,5 Milliarden Euro kletterte, legte das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern stĂ€rker zu - um fast einem Drittel auf 18,5 Milliarden Euro, wie der DaxDE0008469008-Konzern am Donnerstag in MĂŒnchen mitteilte. Dazu trugen auch Ăbernahmeeffekte bei.
Die operative Marge im Automobilbau, der wichtigsten Sparte, stieg um 1,2 Prozentpunkte auf 9,8 Prozent. Analysten hatten mit einem noch etwas besseren Wert gerechnet. BMW sprach von einem saisonal bedingt stĂ€rker durch Kosten belasteten Schlussquartal. Im FinanzdienstleistungsgeschĂ€ft belasteten sinkende Wiederverkaufspreise von LeasingrĂŒcklĂ€ufern. Der Trend zu weniger guten Vermarktungserlösen fĂŒr Gebrauchtwagen dĂŒrfte sich 2024 fortsetzen, hieĂ es.
Unter dem Strich ging der Ăberschuss um ein gutes Drittel auf 12,2 Milliarden Euro zurĂŒck. Im Vorjahr hatte ein milliardenschwerer Bewertungseffekt infolge der KomplettĂŒbernahme des chinesischen Gemeinschaftsunternehmens BBA den Gewinn aufgeblĂ€ht. Die AktionĂ€re sollen dieses Jahr je Stammaktie eine Dividende von 6,00 Euro erhalten. Das sind 2,50 Euro weniger als im Vorjahr.
BMW hatte im vergangenen Jahr wie bereits bekannt 2,55 Millionen Autos ausgeliefert und damit 6,4 Prozent mehr als das Jahr davor. Der Anteil an Oberklassemodellen und der Tuningsubmarke BMW M legte zu.
BMW rĂŒstet sich derzeit fĂŒr eine neue Fahrzeuggeneration mit vollelektrischem Antrieb, die sogenannte "Neue Klasse". DafĂŒr nehmen die Bayern viel Geld in die Hand. Insgesamt legten die Investitionen um 8,5 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro zu. Die Kosten fĂŒr Forschung und Entwicklung zogen gar um knapp 14 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro an.
"Wir investieren umfassend in innovative Technologien und in die Elektrifizierung und Digitalisierung unserer Produkte und Werke", sagte Finanzchef Walter Mertl laut Mitteilung. Einen konkreten Ausblick auf die GeschĂ€fte des laufenden Jahres dĂŒrfte der Konzern in einer Woche am 21. MĂ€rz auf der Jahrespressekonferenz vorstellen.
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