Opel-Mutter Stellantis mit Erholung in Nordamerika - Warnt vor Sonderkosten
30.10.2025 - 08:48:26 | dpa.deAllerdings rechnet der VW DE0007664039-Rivale mit hohen Sonderkosten im zweiten Halbjahr fĂŒr strategische Weichenstellungen und Ănderungen an seinen ModellplĂ€nen, wie die Opel-Mutter am Donnerstag in Amsterdam mitteilte. Der Umsatz des Vielmarkenkonzerns (unter anderem Fiat, Chrysler, Peugeot, Jeep, Alfa Romeo) legte im dritten Quartal im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 37,2 Milliarden Euro zu. Das entsprach in etwa den SchĂ€tzungen von Experten.
Die VerkÀufe inklusive derer von nicht kontrollierten Gemeinschaftsunternehmen zogen um 14 Prozent auf 1,33 Millionen Fahrzeuge an. Vor allem im zuletzt so problematischen Markt Nordamerika ging es mit einem Verkaufsplus von gut einem Drittel deutlich aufwÀrts.
In den USA hatte Stellantis mit groĂen Pick-ups und SUVs lange Zeit den Löwenanteil seiner Gewinne eingefahren, war aber in schweres Fahrwasser geraten und musste zunĂ€chst erst einmal den hohen Fahrzeugbestand bei seinen HĂ€ndlern reduzieren. Die Krise des Konzerns kostete unter anderem Ex-Chef Carlos Tavares seinen Job. Zuletzt hatte sich aber bereits Besserung abgezeichnet. Auch in Europa ging es aufwĂ€rts mit VerkĂ€ufen und Umsatz.
Der seit Kurzem amtierende Konzernchef Antonio Filosa bestĂ€tigte den Finanzausblick des Konzerns. Im zweiten Halbjahr soll der Umsatz gegenĂŒber dem ersten Halbjahr zulegen, die um Sondereffekte bereinigte operative Gewinnmarge dĂŒrfte einen niedrigen einstelligen Prozentbetrag erreichen.
Die erwarteten Sonderkosten fĂŒr geĂ€nderte StrategieplĂ€ne fielen auch an als Reaktion auf aufsichtsrechtliche und geopolitische Entwicklungen, hieĂ es. Sie sollen weitgehend aus dem bereinigten operativen Ergebnis ausgeklammert werden. Gewinnkennzahlen zum dritten Quartal nannte Stellantis wie ĂŒblich nicht. Diese prĂ€sentiert der Konzern nur halbjĂ€hrlich.
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