Devisen: Euro fÀllt unter 1,09 US-Dollar
18.01.2024 - 16:48:33 | dpa.deAm spÀten Nachmittag kostete die GemeinschaftswÀhrung 1,0860 Dollar und damit etwa einen halben Cent weniger als im Tageshoch. Die EuropÀische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0875 (Mittwoch: 1,0877) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9195 (0,9193) Euro.
Nach einem ĂŒberwiegend impulslosen Handel am Vormittag kam am Nachmittag Kursbewegung auf. Auslöser waren Konjunkturdaten aus den USA. FĂŒr Beachtung sorgten vor allem neue Zahlen vom Arbeitsmarkt. Die wöchentlichen ErstantrĂ€ge auf Arbeitslosenhilfe gaben deutlich nach und notieren nur knapp ĂŒber ihrem Rekordtief. Die Entwicklung belegt die solide Verfassung des amerikanischen Arbeitsmarkts.
FĂŒr die US-Zentralbank Fed bedeuten die Daten in erster Linie Inflationssorgen. Denn ein enger Arbeitsmarkt spricht fĂŒr Lohnerhöhungen, was die Teuerung weiter anfachen kann. Weil die Inflation tendenziell rĂŒcklĂ€ufig ist, werden von der Fed in diesem Jahr Zinssenkungen erwartet. Eine robuste Konjunktur könnte die US-WĂ€hrungshĂŒter jedoch dazu veranlassen, lĂ€nger an ihrer straffen Geldpolitik festzuhalten. Das stĂ€rkt den Dollar und lastet auf anderen WĂ€hrungen wie dem Euro.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,85773 (0,85818) britische Pfund, 160,89 (160,65) japanische Yen und 0,9432 (0,9406) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 2014 Dollar gehandelt. Das waren acht Dollar mehr als am Vortag.
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