Shell spĂŒrt Auswirkungen des Iran-Kriegs im Gas-GeschĂ€ft - Aktie fĂ€llt
08.04.2026 - 10:53:27 | dpa.deSo beeintrÀchtigte der Konflikt die Gas-Liefermengen aus Katar, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Bei einem iranischen Angriff in Katar war im MÀrz eine Gasaufbereitungsanlage des Konzerns beschÀdigt worden.
Nachdem die USA und Iran in der Nacht zum Mittwoch einen Waffenstillstand bekannt gegeben hatten, gab die Shell-Aktie am Morgen zuletzt um rund sechseinhalb Prozent nach. Seit Jahresbeginn hat sie allerdings gut ein FĂŒnftel an Wert gewonnen, in den vergangenen zwölf Monaten sogar fast 40 Prozent.
FĂŒr Biraj Borkhataria von der kanadischen Bank RBC zeigt sich der Ălkonzern im laufenden GeschĂ€ft robust. Der deutliche Aufbau des Betriebskapitals spiegle das derzeit beispiellose Umfeld wider. Analyst Mark Wilson von Jefferies verwies auf ein starkes Raffinerie- und HandelsgeschĂ€ft.
FĂŒr das erste Quartal erwartet Shell bei der integrierten Gasproduktion nun 880.000 bis 920.000 Barrel Ăl-Ăquivalent und damit weniger als die bisher angepeilten 920.000 bis 980.000 Barrel. Das erwartete Volumen von FlĂŒssigerdgas (LNG) dĂŒrfte 7,6 bis 8,0 Millionen Tonnen eher etwas höher ausfallen als zuletzt als Minimum angekĂŒndigt. Shell erklĂ€rte dies mit dem Hochlauf der LNG-Produktion in Kanada. Allerdings hatte der Konzern auch mit wetterbedingten EinschrĂ€nkungen in Australien und LNG-AusfĂ€llen in Katar zu kĂ€mpfen.
Bei der Ălförderung erwartet der Konzern nun 1,76 bis 1,86 Millionen Barrel pro Tag. Zuvor hatte Shell 1,70 bis 1,90 Millionen angepeilt. Die Raffinerie-Marge soll dabei etwas höher ausfallen als im vierten Quartal.
Die tatsÀchlichen Zahlen des ersten Quartals will Shell am 7. Mai veröffentlichen.
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