ROUNDUPWitkoff, Moskau

Moskau setzt sich weiter fĂŒr Frieden in Ukraine ein

22.12.2025 - 06:00:05 | dpa.de

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat sich nach Verhandlungen in Miami ĂŒber ein Ende des Ukraine-Kriegs zufrieden ĂŒber seine GesprĂ€che mit der russischen Delegation gezeigt.

Moskau setze sich weiterhin fĂŒr eine Friedenslösung ein, schrieb Witkoff auf der Plattform X. "Russland schĂ€tzt die BemĂŒhungen und die UnterstĂŒtzung der Vereinigten Staaten zur Lösung des Ukraine-Konflikts und zur Wiederherstellung der globalen Sicherheit sehr", schrieb Witkoff weiter.

Die GesprĂ€che mit dem russischen UnterhĂ€ndler Kirill Dmitrijew seien "produktiv und konstruktiv" gewesen. Über Russland, das seinen Nachbarn vor fast vier Jahren auf Befehl von Kremlchef Wladimir Putin angegriffen hat, schrieb Witkoff: "Russland bleibt dem Ziel, einen Frieden in der Ukraine zu erreichen, weiter vollends verpflichtet." NĂ€here Angaben zum Inhalt der GesprĂ€che oder zu Ergebnissen machte er nicht. Dmitrijew teilte Witkoffs Post seinerseits auf X.

"NĂ€chstes Mal in Moskau"

SpĂ€ter postete der russische UnterhĂ€ndler eine weitere Nachricht mit einem Selfie vor einer Strandkulisse: "Danke, Miami. NĂ€chstes Mal: Moskau." Auf dem Foto trĂ€gt Dmitrijew ein T-Shirt mit der Aufschrift: "Next time in Moscow" (NĂ€chstes Mal in Moskau). Diesen Satz hatte Putin im August bei seinem Gipfeltreffen mit US-PrĂ€sident Donald Trump in Alaska zu dessen offenkundigem Erstaunen gesagt. Trump hatte damals geantwortet: "Das ist interessant. Das wird mir wohl etwas Ärger einbringen". Dennoch fĂŒgte er hinzu: "Ich könnte mir vorstellen, dass das passiert." Witkoff war schon öfter zu Verhandlungen in Russland und hat sich mehrfach mit Putin getroffen.

In Miami im US-Bundesstaat Florida hatten sich am Wochenende eine russische sowie eine ukrainische Delegation separat mit UnterhĂ€ndlern der USA zu GesprĂ€chen ĂŒber ein Ende russischen Angriffskriegs getroffen. Witkoff hatte sich zuvor Ă€hnlich positiv ĂŒber seine GesprĂ€che mit der ukrainischen Seite gezeigt.

Ein direktes Treffen der beiden Kriegsparteien, Russland und Ukraine, gab es zumindest nach offiziellen Angaben nicht.

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