Ergebnisse, Produktion/Absatz

ZurĂŒckhaltung der Kunden: Home Depot wĂ€chst nur schwach

19.08.2025 - 13:02:52 | dpa.de

Der weltgrĂ¶ĂŸten Baumarktkette Home Depot US4370761029 macht weiterhin die geringe Kauffreude ihrer Kunden fĂŒr grĂ¶ĂŸere Projekte zu schaffen.

Im zweiten GeschÀftsquartal legte der Umsatz auf vergleichbarer Basis im Jahresvergleich um ein Prozent zu, wie das US-Unternehmen am Dienstag in Atlanta mitteilte. Analysten hatten sich zwar mehr erhofft, im Vergleich zum Vorquartal stieg der Erlös jedoch.

Am Finanzmarkt dominierte zunÀchst EnttÀuschung: Im vorbörslichen US-Handel verlor die Home-Depot-Aktie rund ein Prozent an Wert.

"Unsere Ergebnisse im zweiten Quartal entsprachen unseren Erwartungen", sagte Konzernchef Ted Decker. Kunden beschĂ€ftigten sich weiterhin verstĂ€rkt mit kleineren Heimwerkerprojekten. Neben der KaufzurĂŒckhaltung dĂ€mpften in den drei Monaten bis Ende Juni aber auch negative WĂ€hrungseffekte das Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis. Einschließlich Wechselkursschwankungen sowie dem Kauf und Verkauf von Unternehmensteilen stieg der Umsatz um knapp fĂŒnf Prozent auf fast 45,3 Milliarden US-Dollar (rund 38,8 Mrd Euro). Unter dem Strich ging der Gewinn nur leicht auf 4,55 Milliarden Dollar zurĂŒck.

Home Depot kĂ€mpft schon seit gut zwei Jahren mit einer mauen Umsatzentwicklung, da die Kunden wegen hoher Zinsen den Kauf von HĂ€usern und die damit zusammenhĂ€ngenden Bauprojekte verschoben haben. Zudem sorgt die unberechenbare Zollpolitik des US-PrĂ€sidenten Donald Trump fĂŒr zusĂ€tzliche Herausforderungen, da die Preise fĂŒr eine Vielzahl von Artikeln steigen und sich die Verbraucher stĂ€rker zurĂŒckhalten.

"Wir beobachten, dass grĂ¶ĂŸere Projekte weiterhin auf Eis gelegt werden, da die Zinsen hoch bleiben und die wirtschaftliche Unsicherheit anhĂ€lt", sagte Finanzchef Richard McPhail der Nachrichtenagentur Bloomberg. Kunden stellten Projekte zurĂŒck, hielten aber an ihnen fest. Das Unternehmen konnte das Preisniveau halten, da die meisten seiner importierten Waren vor Inkrafttreten der neuen Zölle eingetroffen seien. Im Laufe des Jahres wĂŒrden aber einige Artikel teurer, warnte McPhail. Home Depot bezieht nach eigenen Angaben mehr als 50 Prozent seiner Artikel aus den USA.

Das Management hat sich fĂŒr dieses Jahr auf ein im Vergleich zum Vorjahr geringeres GeschĂ€ftswachstum eingestellt: Decker rechnet unverĂ€ndert mit einem organischen Umsatzplus von einem Prozent.

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