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Europa Schluss: Gewinne vor Heiligabend - SMI auf Rekordhoch

23.12.2025 - 18:26:03 | dpa.de

Die europÀischen AktienmÀrkte haben einen Tag vor Heiligabend etwas zugelegt.

An der Börse in ZĂŒrich kletterte der schweizerische SMI CH0009980894 am Dienstag in dem freundlichen Marktumfeld auf ein Rekordhoch. Generell sorgen die wachsende Weltwirtschaft, die unverĂ€ndert sprudelnden Unternehmensgewinne und die Aussicht auf weiter sinkende Leitzinsen in den USA fĂŒr eine gute Stimmung unter den Anlegern.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 legte um 0,10 Prozent auf 5.749,28 Punkte zu. Außerhalb des Euroraums schloss der SMI 0,60 Prozent im Plus bei 13.242,80 Punkten und profitierte damit von den Gewinnen der Pharmawerte. Seine Bestmarke liegt nun bei knapp 13.289 Punkten. FĂŒr den britischen Leitindex FTSE 100 GB0001383545 ging es um 0,24 Prozent auf 9.889,22 Punkte nach oben.

StĂ€rkster Sektor waren die Pharmawerte EU0009658723. Der Kurstreiber hier hieß Novo Nordisk DK0062498333. Die Zulassung des Abnehmmedikaments Wegovy als Tablette in den USA ließ den Wert um ĂŒber neun Prozent steigen. Mit der ersten Tablette gegen Übergewicht werden jetzt auch Patienten erreicht, die eine Abneigung gegen Spritzen haben.

Die Zulassung könnte nach EinschĂ€tzung von Experten ein entscheidender Schritt sein, um sich in dem lukrativen und stark umkĂ€mpften Markt fĂŒr sogenannte GLP1-Abnehmmittel gegen den starken US-Konkurrenten Eli Lilly US5324571083 zu behaupten. Die Amerikaner haben mit ihrem eigenen injizierbaren Gewichtssenker Zepbound den DĂ€nen Marktanteile abgenommen, weil das Medikament als effektiver gilt.

Ein Grund fĂŒr die vergleichsweise deutlichen Gewinne in ZĂŒrich waren die beiden Indexschwergewichte Roche CH0012032048 und Novartis CH0012005267, die jeweils um mehr als ein Prozent stiegen. Sie setzten damit ihre Aufholjagd der vergangenen Wochen fort. Die beiden Unternehmen hatten vor dem vergangenen Wochenende mit der US-Regierung ein Abkommen ĂŒber niedrigere Pharmapreise gegen einen Zollaufschub fĂŒr drei Jahre abgeschlossen. Dies sollte grundsĂ€tzlich positiv sein, da eine gewisse Unsicherheit damit verschwinde, hieß es im Handel.

Nicht ganz so gut waren die Nachrichten zu Ryanair IE00BYTBXV33. Das Unternehmen muss auf Initiative der italienischen Wettbewerbsaufsicht eine Millionenstrafe zahlen. Die Regulierer werfen der Fluggesellschaft vor, ihre Dominanz am Markt zu Lasten bestimmter Reiseanbieter missbraucht zu haben. Die Aktien gaben in Dublin leicht nach.

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