Umfrage: Generation Z stressanfÀllig
24.02.2026 - 06:23:41 | dpa.deIn der Erhebung des Umfrageinstituts Yougov berichteten 48 Prozent der Generation Z ĂŒber "eher hohen" oder sogar "sehr hohen" Stress in Beruf, Studium oder Ausbildung. Das waren mehr als doppelt so viele wie unter den Babyboomern, von denen sich nur 20 Prozent als eher oder sehr gestresst einstuften. Die Demoskopen befragten im vergangenen Oktober im Auftrag der Lebensversicherung Swiss Life 2.004 Menschen, die Umfrage war demnach reprĂ€sentativ fĂŒr die Bevölkerung ab 18.
Je Àlter, desto weniger gestresst
Die Generation Z umfasst die Geburtsjahre von 1997 bis 2007, ihnen voran gingen die "Millennials" der JahrgĂ€nge 1996 bis 1981 und die sogenannte Generation X (1980 bis 1965). Zu den - manchmal auch groĂzĂŒgiger bis Anfang der 1970ger Jahre gefassten - Babyboomern wiederum zĂ€hlten die Demoskopen die JahrgĂ€nge 1946 bis 1964. Laut Umfrage nimmt das Stressempfinden quasi linear von Altersgruppe zu Altersgruppe ab.
Folgen: Kopfweh, schlechter Schlaf und Unruhe
Stress Ă€uĂert sich demnach hĂ€ufig in körperlichen Beschwerden: 82 Prozent aller Befragten antworteten, dass sie in den vergangenen drei Monaten unter mindestens einer stressbedingten Beschwerde gelitten hĂ€tten. Am hĂ€ufigsten nannten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Kopfschmerzen (55 Prozent), Schlafstörungen (48 Prozent) und innere Unruhe (47 Prozent).
Laut Aufraggeber Swiss Life könnten viele Unternehmen mehr tun, um den Stresspegel ihrer Belegschaften zu reduzieren. Demnach sagten 23 Prozent der befragten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, dass es in ihrer jeweiligen Firma keine Angebote zur Stressverminderung gebe.
Hoher Stress Warnsignal fĂŒr weiterreichende seelische Probleme
Und wo es Angebote gibt, beschrĂ€nken diese sich demnach meist auf flexible Arbeitszeiten (35 Prozent) und die Möglichkeit zur Arbeit im HeimbĂŒro (31 Prozent). "Dass viele Menschen trotz technologischem Fortschritt und Homeoffice ĂŒber hohe Stressbelastung klagen, ist ein Warnsignal", sagte Dirk von der Crone, der Deutschlandchef der Swiss Life. Der Manager verwies darauf, dass psychische Erkrankungen seit Jahren zu den Hauptauslösern von BerufsunfĂ€higkeit zĂ€hlen.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
