Ălpreise legen etwas zu
16.01.2024 - 12:39:59 | dpa.deDas waren 67 Cent mehr als am Vortag. Der Preis fĂŒr ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 34 Cent auf 73,02 Dollar.
FĂŒr Preis-UnterstĂŒtzung sorgen nach wie vor die Spannungen im Nahen Osten. Irans RevolutionswĂ€chter haben nach eigenen Angaben Ziele im Irak und in Syrien mit Raketen attackiert. Die Angriffe seien Rache fĂŒr den verheerenden Anschlag in der sĂŒdiranischen Stadt Kerman Anfang Januar sowie die Tötung eines hochrangigen Offiziers Ende Dezember.
In den vergangenen Tagen hatten die USA und GroĂbritannien MilitĂ€rschlĂ€ge gegen die von Iran unterstĂŒtzten Huthi-Rebellen durchgefĂŒhrt. Hintergrund sind Angriffe der Huthi auf Handelsschiffe im Roten Meer. Bisher haben die Ălpreise allerdings nur mit leichten RisikoaufschlĂ€gen reagiert.
"SpĂŒrbare Auswirkungen auf das Ălangebot hat es abgesehen von gestiegenen Tankerraten bislang noch nicht gegeben", sagte Carsten Fritsch, Rohstoffexperte bei der Commerzbank, mit Blick auf die verhaltenen Preisreaktionen. "Ein anderer Grund dĂŒrften Konjunktursorgen sein, die nach der Veröffentlichung schwacher Daten zur Industrieproduktion im Euroraum und zum deutschen Bruttoinlandsprodukt gestern neue Nahrung erhielten."
Allerdings habe sich das Risiko, dass es wegen der angespannten Sicherheitslage im Nahen und Mittleren Osten zu LieferausfÀllen komme, zuletzt merklich erhöht, erklÀrte Fritsch.
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