Ălpreise geben etwas nach - Neue GesprĂ€che zwischen Iran und USA wahrscheinlich
21.04.2026 - 07:36:33 | dpa.deAm Markt wird auf eine wahrscheinliche Teilnahme Irans an neuen Verhandlungen mit den USA in Islamabad verwiesen. Die GesprÀche sollen noch vor dem Auslaufen der derzeitigen Waffenruhe stattfinden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Kreise. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Sorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im Juni kostete zuletzt 94,41 Dollar und damit 1,12 Prozent weniger als am Vortag. Bei der US-Sorte WTI gab es eine Àhnliche Bewegung.
Medienberichten zufolge steht die US-Delegation um US-VizeprĂ€sident JD Vance vor einer Abreise Richtung Pakistan. Die Sprecherin des WeiĂen Hauses, Karoline Leavitt, gab sich dem Sender Fox News gegenĂŒber zuversichtlich, dass die USA ein "wirklich gutes Abkommen" schlieĂen wĂŒrden. Die USA stĂŒnden kurz vor einer Einigung, sagte Leavitt weiter. Zentraler Streitpunkt bleibt derweil die US-Seeblockade iranischer Schiffe und HĂ€fen. US-PrĂ€sident Donald Trump teilte auf Truth Social mit, dass er an der Blockade festhalte, bis es eine Vereinbarung gebe. Teheran knĂŒpft die Teilnahme an GesprĂ€chen nach Angaben aus pakistanischen Sicherheitskreisen jedoch an die Aufhebung der Seeblockade.
Sollten die USA und der Iran vor Mittwochabend Washingtoner Zeit keine neue Vereinbarung treffen, könnte der Krieg erneut losbrechen. Trump hatte fĂŒr den Fall erneut mit zerstörerischen Angriffen gedroht. Wegen der verfahrenen Lage insbesondere in der fĂŒr den Welthandel wichtigen StraĂe von Hormus waren die Ălpreise zuletzt wieder deutlich gestiegen. Die Ălpreise waren in den vergangenen Tagen starken Schwankungen ausgesetzt, da sich die EinschĂ€tzungen zum Stand der Verhandlungen und zur Schiffbarkeit der StraĂe von Hormus rasch Ă€nderten.
Entweder bewege man sich in Richtung einer Art Deeskalation, oder es werde eine lÀnger anhaltende Störung der Energieversorgung geben, sagte Dilin Wu, Research-Stratege bei Pepperstone Group am Morgen. "Der Markt wird in den nÀchsten 24 Stunden extrem sensibel auf jede neue Schlagzeile reagieren."
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