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Asien: Hoffnung auf Entspannung im Iran-Konflikt stĂŒtzt Kurse

14.04.2026 - 09:09:05 | dpa.de

Die wichtigsten AktienmÀrkte in Fernost haben am Dienstag wieder zugelegt.

Sie reagierten damit auf Zeichen der Entspannung im Iran-Konflikt.

Nach bisher unbestÀtigten US-Medienberichten soll US-PrÀsident Donald Trump zu einer Fortsetzung der vorerst gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran bereit sein. "TatsÀchlich stattfindende israelisch-libanesische GesprÀche und die Aussicht auf eine Wiederaufnahme der US-iranischen GesprÀche sind alles, was es braucht, um dem Markt einen Weg aus der Krise zu zeigen", schrieb Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. "Die Börsen bewegen sich in die Richtung, in die sich der Konflikt entwickelt, und diese Richtung deutet auf ein diplomatisches Endspiel statt auf eine neue kriegerische Eskalation hin."

Mit den Kursgewinnen erholten sich die asiatischen MĂ€rkte von den Abgaben am Vortag. Zu Wochenbeginn hatte eine Seeblockade der Straße von Hormus begonnen. Die Vereinigten Staaten wollen mit der Blockade verhindern, dass der Iran GebĂŒhren von Reedereien fĂŒr eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öleinnahmen abschneiden. Die ostasiatischen Volkswirtschaften sind stark von Öllieferungen ĂŒber die Straße von Hormus abhĂ€ngig. Sie profitierten daher von den nun wieder gesunkenen Ölpreisen.

Das half dem volatilen japanischen Aktienmarkt. Der Nikkei 225 JP9010C00002 XC0009692440 endete 2,43 Prozent höher mit 57.877,39 Punkten. Auch an den technologielastigen Börsen SĂŒdkoreas und Taiwans ging es um ĂŒber zwei Prozent nach oben. Sie folgten damit den Vorgaben der US-Technologiewerte. Weniger stark waren die KursausschlĂ€ge in Australien. Der australische S&P ASX 200 XC0006013624 legte lediglich um 0,5 Prozent auf 8.970,80 Punkte zu.

Auch in China war die Entwicklung etwas verhaltener. Neue Exportdaten dÀmpften hier die Stimmung. Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs und steigender Unsicherheit im Welthandel hatte Chinas Exportwachstum im MÀrz an Schwung verloren. Die Ausfuhren waren im Vergleich zum Vorjahresmonat nur noch um 2,5 Prozent gestiegen. Damit fiel das Exportwachstum erheblich schwÀcher aus als von Analysten erwartet. In den ersten beiden Monaten des Jahres hatten Chinas Exporte noch deutlich stÀrker zugelegt.

Der CSI-300-Index CNM0000001Y0, der die wichtigsten Aktien auf dem chinesischen Festland abbildet, stieg zuletzt um 1,1 Prozent auf 4.697,13 ZĂ€hler. Der Hang Seng HK0000004322 der Sonderverwaltungsregion Hongkong lag mit 0,75 Prozent im Plus.

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