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Europa Schluss: Verluste - US-Jobbericht schĂŒrt Konjunktursorgen

05.09.2025 - 18:40:36 | dpa.de

Die wichtigsten europĂ€ischen Börsen haben am Freitag mit ĂŒberwiegend moderaten Verlusten geschlossen.

Ein schwacher US-Arbeitsmarktbericht untermauerte zwar die Erwartung an eine baldige US-Zinssenkung, nĂ€hrte aber auch Sorgen um den Zustand der weltgrĂ¶ĂŸten Volkswirtschaft.

Der EuroStoxx 50 EU0009658145 verabschiedete sich 0,53 Prozent tiefer mit 5.318,15 Punkten aus dem Handel. Auf Wochensicht sank der Leitindex der Eurozone damit um gut 0,6 Prozent. Der Schweizer SMI CH0009980894 gab am Freitag um 0,10 Prozent auf 12.370,57 Punkte nach, wÀhrend der britische FTSE 100 GB0001383545 0,09 Prozent auf 9.208,21 Punkte verlor.

Die US-Wirtschaft hatte im August erneut weniger ArbeitsplĂ€tze als erwartet geschaffen. Zudem wurde der BeschĂ€ftigungsaufbau in den beiden Vormonaten nach unten revidiert. Angesichts der schwachen Daten dĂŒrfte einer Leitzinssenkung durch die US-Notenbank Fed Mitte September kaum noch etwas im Wege stehen.

Allerdings nĂ€hren die Jobdaten mittlerweile auch Konjunktursorgen. Börsenexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners verwies darauf, dass der revidierte Wert fĂŒr die BeschĂ€ftigung im Juni nun unterhalb der Nulllinie liege und damit der einzige Negativwert in der Post-Covid-Ära sei.

Im marktbreiten Stoxx Europe 600 EU0009658202 waren vor dem Wochenende Immobilien- CH0043274395 und Rohstoffwerte EU0009658624 am meisten gefragt. Beide Sektoren profitieren von der erwarteten US-Zinssenkung, welche die Konjunktur ankurbeln und die Rohstoffnachfrage befeuern sowie Immobilienfinanzierungen verbilligen könnte.

Beim EuroStoxx-Spitenreiter ASML NL0010273215 konnten sich die Anleger ĂŒber weitere Kursgewinne von knapp zwei Prozent freuen. Die Aktien des Chipindustrie-AusrĂŒsters wurden von positiv aufgenommenen GeschĂ€ftszahlen des US-Halbleiterherstellers Broadcom US11135F1012 etwas nach oben gezogen. In Paris verteuerten sich die Titel des Chipproduzenten STMicro NL0000226223 um 3,8 Prozent. Ihnen half zusĂ€tzlich eine Kaufempfehlung der Schweizer Bank UBS. Von der MarkteinfĂŒhrung des iPhone17 könne RĂŒckenwind fĂŒr STMicro ausgehen, hieß es in einer Studie.

Dagegen gerieten die Aktien von Öl- und Gaskonzernen EU0009658780 sowie Banken EU0009658806 am stĂ€rksten unter Druck. Erstere litten unter weiter sinkenden Ölpreisen.

Der dĂ€nische Windparkbetreiber Orsted DK0060094928 zeigt sich fĂŒr das laufende Jahr wegen unterdurchschnittlicher Windgeschwindigkeiten vorsichtiger und senkte seine Gewinnprognose. Dennoch drehten die Titel im Handelsverlauf ins Plus und schlossen 2,8 Prozent fester.

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