DMEA-Satellitenveranstaltung: KI in der Medizin im Fokus
19.04.2026 - 21:30:54 | boerse-global.deSie widmet sich der entscheidenden Frage, wie Künstliche Intelligenz Ärzte unterstützen kann, ohne sie zu ersetzen.
Organisiert von der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) und dem Berufsverband Medizinischer Informatiker (BVMI), dient das Treffen im NH Hotel am Alexanderplatz als hochkarätiger Auftakt zur großen DMEA-Messe. Der Fokus liegt auf praxisnahem Wissenstransfer. Im Zentrum steht die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in den klinischen Alltag unter den strengen Vorgaben des europäischen Rechtsrahmens.
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KI als Assistent, nicht als Ersatz
Das Leitthema „Entscheidungen neu denken – Wie KI die Medizin unterstützt, nicht ersetzt“ trifft den Nerv der Zeit. Workshops von Experten verschiedener Fachgruppen geben einen pragmatischen Überblick über Clinical Decision Support Systems (CDSS). Diese Systeme sollen medizinisches Personal bei der Risikoerkennung und Therapieoptimierung entlasten.
Doch wo liegen die Grenzen zwischen KI-gestützter Hilfe und ärztlicher Entscheidungsautonomie? Die Diskussionen werden den technischen Stand der Technologien, ihre Zertifizierung und die rechtlichen Rahmenbedingungen beleuchten. Ziel ist es, Vertrauen bei Klinikern, Patienten und Behörden aufzubauen – eine Grundvoraussetzung für den breiten Einsatz leistungsfähiger KI-Anwendungen.
Datensouveränität und Krankenhaus-Resilienz
Jenseits der klinischen Anwendung erkundet die Veranstaltung die Schnittstelle von Datensouveränität und digitaler Widerstandsfähigkeit. Ein Workshop mit dem Titel „Datensouveränität im Zeitalter von KI und Krise“ fragt: Wie können Krankenhäuser die Hoheit über ihre Daten trotz geopolitischer Instabilität und Cyberangriffen wahren?
Die Session skizziert Strategien, Daten von einer regulatorischen Last in eine strategische Ressource zu verwandeln. Kernthemen sind die Rolle des Europäischen Gesundheitsdatenraums (EHDS) für die nationale Versorgung, die praktische Umsetzung der NIS-2-Richtlinie zur Cybersicherheit sowie ein Reality-Check zu Datenqualität und Interoperabilität.
Die wachsende Gefahr durch Cyberangriffe stellt Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen vor enorme Herausforderungen bei der Datensouveränität. Ein kostenloses E-Book zeigt, wie Sie Sicherheitslücken schließen und gleichzeitig neue gesetzliche Anforderungen wie NIS-2 ohne hohes Budget erfüllen. Gratis E-Book: Cyber Security Bedrohungen abwenden
Brücke zwischen Forschung und Klinik
Die Kooperation von GMDS und BVMI unterstreicht den Anspruch, die Lücke zwischen akademischer Forschung und Krankenhauspraxis zu schließen. Durch die Platzierung einen Tag vor der Hauptmesse schaffen die Verbände einen Raum für medizinische Informatiker, um technische Nuancen zu diskutieren.
Interaktive Panels und Workshops werden von Branchenführern wie Dr. Stefan Rühlicke und Prof. Dr. Cord Spreckelsen moderiert. Referenten wie Prof. Dr. Julian Varghese von der Universität Marburg thematisieren die wachsende Bedrohung durch Cyberangriffe und die defensive Rolle der KI. Die Teilnahmegebühr lag bei 110 Euro für Mitglieder und 140 Euro für Nicht-Mitglieder.
Ausblick auf die DMEA-Hauptmesse
Der Abschluss der Satellitenveranstaltung heute Abend mit einem Networking-Buffet markiert den offiziellen Start der DMEA-Woche. Die Hauptmesse vom 21. bis 23. April 2026 erwartet rund 900 Aussteller und über 20.500 Besucher.
Zu den Hauptrednern zählen Bundesgesundheitsministerin Nina Warken sowie weitere prominente Vertreter aus Digitalwirtschaft und Medizin. Das Programm wird die von GMDS und BVMI gesetzten Themen vertiefen: die Umsetzung des KI-Gesetzes, den Aufbau nationaler Gesundheitsinfrastrukturen und den praktischen Nutzen des EHDS für Forschung und Patientenversorgung. Die Branche will in Berlin den Weg von Pilotprojekten zu nachhaltigen, interoperablen Plattformen ebnen.
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