Energiekontor Aktie: Gigawatt-Sprung voraus
13.04.2026 - 06:15:25 | boerse-global.deVom Mehrjahrestief zur Trendwende: Die Energiekontor-Aktie hat sich in wenigen Wochen um mehr als 20 Prozent von ihrem Tief bei 30,80 Euro erholt — und dahinter steckt mehr als eine charttechnische Gegenbewegung. Das Unternehmen baut sein eigenes Parkportfolio mit konkreten Projekten und klaren Zielen systematisch aus.
Operative Substanz hinter der Kurserholung
Der Eigenbestand soll perspektivisch auf über 680 Megawatt wachsen. Allein 2026 kommen drei Wind- und Solarprojekte mit mehr als 120 Megawatt hinzu: zwei Solarparks in Mecklenburg-Vorpommern mit rund 113 Megawattpeak — jeweils durch langfristige Stromabnahmeverträge (PPAs) abgesichert — sowie eine Windenergieanlage im Landkreis Verden. Für 2027 sind weitere rund 85 Megawatt in der Pipeline.
Besonders konkret ist das Repowering-Projekt Donstorf in Niedersachsen, das im März 2026 den Financial Close erreichte. Vier Vestas-Turbinen mit je 7,2 Megawatt Leistung sollen nach Inbetriebnahme 2028 jährlich rund 74 Gigawattstunden erzeugen — genug für über 22.000 Haushalte.
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Starkes 2025, vorsichtiges 2026
Das Geschäftsjahr 2025 lieferte eine solide Basis: Der Umsatz stieg um 33 Prozent auf 167,9 Millionen Euro, das Konzernergebnis kletterte von 22,6 auf 41,0 Millionen Euro. Für 2026 bleibt das Management zurückhaltend und erwartet ein Vorsteuerergebnis zwischen 40 und 60 Millionen Euro — die breite Spanne spiegelt regulatorische Unsicherheiten in Deutschland und Großbritannien wider.
Das mittelfristige Ziel von 120 Millionen Euro Vorsteuerergebnis bis 2028 steht dabei unverändert. Um die Ertragsbasis zu stabilisieren, setzt Energiekontor auf zwei Säulen: wiederkehrende Einnahmen aus dem Eigenbestand sowie gezielte Projektverkäufe. Für 2026 sind bereits schottische Windparks zum Verkauf vorgesehen; 51 Megawatt deutscher Projekte sind bereits abgeschlossen und werden im laufenden Jahr abgerechnet. Für 2027 stehen gut 93 Megawatt verkaufter deutscher Projekte in den Büchern.
Die Aktie notiert aktuell bei 38,35 Euro und damit knapp unter dem 200-Tage-Durchschnitt — ob die Erholung nachhaltig wird, hängt maßgeblich davon ab, wie viele der geplanten Projekte 2026 tatsächlich termingerecht abgerechnet werden können.
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