Aktien Europa: Gewinne - Entspannung am Ălmarkt stĂŒtzt
18.03.2026 - 12:15:11 | dpa.deDieser reagierte auf BemĂŒhungen, den Transport von Rohöl aus den Fördergebieten am Persischen Golf abseits der StraĂe von Hormus zu organisieren. Zuletzt hatte das Opec-Mitglied Irak eine Vereinbarung mit der TĂŒrkei zur Wiederaufnahme von Ăltransporten getroffen.
Der EuroStoxx 50 EU0009658145 notierte am Mittag 0,9 Prozent höher mit 5.820,98 Punkten. Der Schweizer SMI CH0009980894 gab dagegen wegen der Verluste einiger defensiver Schwergewichte um 0,42 Prozent auf 12.908,26 Punkte nach. Der britische FTSE 100 GB0001383545 gewann unterdessen 0,33 Prozent auf 10.438,06 Punkte.
Die Aufmerksamkeit ist nun auf die Sitzung der US-Notenbank am Abend gerichtet. "Die zentrale Frage fĂŒr die nervösen RentenmĂ€rkte lautet nun vielmehr, ob die US-WĂ€hrungshĂŒter an ihrer grundsĂ€tzlichen Perspektive einer Zinssenkung im laufenden Jahr festhalten", hieĂ es von der Landesbank Baden-WĂŒrttemberg. "Sollten die Notenbanker signalisieren, eine lĂ€ngere Phase unverĂ€nderter Leitzinsen zu bevorzugen, dĂŒrfte dies den US-Rentenmarkt nach unserer EinschĂ€tzung zusĂ€tzlich unter Druck setzen."
Gewinne verbuchten Sektoren, die mit Beginn des Krieges gegen den Iran unter Druck gekommen waren. So legten Banken, Industrie- und Baustoffwerte sowie der Reisesektor ĂŒberproportional zu. Am Ende des Feldes lagen dagegen die defensiven Branchen, die sich zuletzt relativ gut gehalten hatten. Zu den Verlierern gehörten der Nahrungsmittelsektor, die Telekommunikations- und Pharmawerte sowie die Versorger.
Im Technologiesektor ragten ASML NL0010273215 mit 1,5 Prozent Aufschlag hervor. Samsung KR7005930003 hatte sich gĂŒnstig zu den weiteren Aussichten fĂŒr Halbleiter dank der Nachfrage im Bereich KĂŒnstlicher Intelligenz geĂ€uĂert. Verluste von ĂŒber fĂŒnf Prozent verzeichneten dagegen Logitech nach einer Abstufung durch die UBS auf "Neutral". Die Bank geht nur noch von einem geringen AufwĂ€rtspotenzial aus.
Der Ălsektor hielt sich trotz des gesunkenen Ălpreises im Plus. "Selbst bei einer Entspannung in der StraĂe von Hormus dĂŒrfte laut Analysten eine erhöhte RisikoprĂ€mie an den ĂlmĂ€rkten vorerst bestehen bleiben", merkte Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank dazu an.
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