Fraport Aktie: 4 Milliarden investiert
23.04.2026 - 02:00:25 | boerse-global.deFrankfurt hat ein neues Wahrzeichen. Nach mehr als einem Jahrzehnt Bauzeit eröffnete Fraport heute offiziell das Terminal 3 am gröĂten deutschen Flughafen â ein Projekt, das den Konzern rund 4 Milliarden Euro gekostet hat und die KapazitĂ€t des Standorts erheblich erweitert.
Beim Festakt gab sich Fraport-Chef Stefan Schulte kĂ€mpferisch optimistisch. Terminal 3 sei kein bloĂes GebĂ€ude, sondern ein Signal fĂŒr die Zukunft des Luftverkehrs. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder lobte den Neubau als Beleg fĂŒr die WettbewerbsfĂ€higkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland und kĂŒndigte fĂŒr den Sommer ein neues nationales Luftverkehrskonzept an.
VerspÀtet, aber angekommen
UrsprĂŒnglich sollte das Terminal bereits 2022 öffnen, geplant waren Baukosten zwischen 2,5 und 3 Milliarden Euro. Beides lieĂ sich nicht halten. Die Covid-Pandemie sorgte fĂŒr massive EinbrĂŒche im Luftverkehr und schob den Zeitplan um Jahre nach hinten â der fertiggestellte erste Flugsteig G stand seit 2022 ohne Betrieb bereit, schlicht weil die Nachfrage fehlte.
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Jetzt ist der Anlauf gestartet: Als erste LinienflĂŒge werden heute Maschinen von China Eastern und China Southern abgefertigt. Bis zum Sommer sollen schrittweise weitere Airlines folgen â darunter British Airways, Air France-KLM sowie Etihad und Emirates, die bislang am sanierungsbedĂŒrftigen Terminal 2 operierten. Die Lufthansa-Gruppe verbleibt im Terminal 1.
KapazitÀtsgrenze in Sicht
Mit seinen drei Flugsteigen kann Terminal 3 zunĂ€chst rund 19 Millionen Passagiere jĂ€hrlich abfertigen â eine GröĂenordnung, die 2025 fast jeden deutschen Flughafen auĂer Frankfurt selbst, MĂŒnchen, Berlin und DĂŒsseldorf ĂŒbertroffen hĂ€tte. Ein bereits genehmigter vierter Flugsteig könnte die KapazitĂ€t auf 25 Millionen anheben.
Damit nĂ€hert sich der Frankfurter Flughafen jedoch dem Limit seiner aktuell genehmigten Ausbaumöglichkeiten. Nach einer Sanierung von Terminal 2 wĂ€re theoretisch eine GesamtkapazitĂ€t von rund 90 Millionen Passagieren pro Jahr erreichbar â bei 2025 gezĂ€hlten 63 Millionen noch ein weiter Weg. Fraport hĂ€lt trotz geopolitischer Unsicherheiten an seiner Prognose fĂŒr 2026 fest: 65 bis 66 Millionen Passagiere, etwa vier Prozent mehr als im Vorjahr.
Erreichbar ist das neue Terminal ĂŒber die kostenlose Skyline-Bahn, die stĂŒndlich bis zu 4.000 FahrgĂ€ste in rund acht Minuten ĂŒber die 5,6 Kilometer lange Strecke transportiert. Einen eigenen S-Bahn-Anschluss gibt es bislang nicht. An der Börse lieĂ die Begeisterung ĂŒber den Meilenstein zunĂ€chst nach: Die Fraport-Aktie gab im XETRA-Handel um rund 0,76 Prozent auf 72,20 Euro nach.
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