Gold, Blockade-Schock

Gold: Blockade-Schock!

14.04.2026 - 05:18:32 | boerse-global.de

Der Goldpreis erlebte einen unerwarteten Kursrutsch, obwohl die Eskalation im Nahen Osten die Ölpreise in die Höhe trieb. Grund sind Inflationsängste und die Aussicht auf länger hohe Zinsen.

Gold: Blockade-Schock! - Foto: über boerse-global.de

Eigentlich flüchten Anleger in Krisenzeiten zum Gold. Gestern passierte genau das Gegenteil. Der Zusammenbruch der US-iranischen Verhandlungen und eine neue Seeblockade trieben die Ölpreise massiv in die Höhe. Das Edelmetall reagierte darauf mit einem überraschenden Kursrutsch.

Ölpreis weckt Inflationsängste

Auslöser für die Marktbewegung war die drastische Verschärfung der geopolitischen Lage im Nahen Osten. Nach dem Scheitern der Gespräche am Wochenende kündigte US-Präsident Trump eine Seeblockade gegen iranische Öllieferungen in der Straße von Hormus an. Die Folge war ein sofortiger Preissprung beim Rohöl um rund sieben Prozent auf über 100 US-Dollar pro Barrel.

Dieser Energieschock schürt an den Märkten akute Inflationsängste. Investoren rechnen nun damit, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen länger auf einem hohen Niveau belässt. Für das zinslose Gold ist dieses Szenario pures Gift. Die klassische Flucht in den sicheren Hafen blieb aus. Stattdessen fiel der Preis zum gestrigen US-Fixing um 1,19 Prozent auf 4.716,75 US-Dollar.

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Zentralbanken stützen den Boden

Trotz des Rücksetzers fällt der Kurs nicht ins Bodenlose. Ein wichtiger Stabilisator bleibt die physische Nachfrage der Notenbanken. Der World Gold Council prognostiziert für das laufende Jahr 2026 offizielle Käufe von bis zu 900 Tonnen. Allein China stockte seine Reserven im Februar um weitere 25 Tonnen auf.

Aus charttechnischer Sicht testete das Edelmetall am Montag die psychologisch wichtige Marke von 4.700 US-Dollar. Darunter erstreckt sich eine solide Unterstützungszone bis 4.600 US-Dollar. Nach oben hin blockiert derzeit die 200-Tage-Linie bei 4.772 US-Dollar den Weg.

Kurzfristig bleibt das Edelmetall im Spannungsfeld zwischen geopolitischer Eskalation und Zinsdruck gefangen. Ein handfestes positives Signal liefern derweil die Gold-ETFs. Diese verzeichneten Anfang April nach massiven Abflüssen im Vormonat wieder erste Nettozuflüsse. Um neues Aufwärtspotenzial freizusetzen, muss der Kurs nun zwingend den Widerstand bei 4.804 US-Dollar überwinden. Fällt er hingegen nachhaltig unter 4.700 US-Dollar, droht ein direkter Rücksetzer in Richtung der 4.600er-Marke.

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