Gold: Eskalation im Iran treibt Preis ĂŒber 5.400 Dollar
02.03.2026 - 09:02:50 | boerse-global.deDer Goldpreis schieĂt am Montagmorgen nach oben. Bis 8.15 Uhr verteuerte sich der April-Future um 171,90 auf 5.419,80 Dollar pro Feinunze â ein Plus von ĂŒber drei Prozent. Spot-Gold kletterte auf 5.387,55 Dollar und erreichte damit den höchsten Stand seit Ende Januar. Der Grund fĂŒr den massiven Anstieg: die dramatische Eskalation im Nahen Osten.
Nach Angriffen von Israel und den USA auf iranische Ziele, bei denen RevolutionsfĂŒhrer Ayatollah Ali Chamenei getötet wurde, reagierte Teheran mit weiteren Raketenangriffen. Israel fĂŒhrte am Sonntag eine neue Angriffswelle auf die iranische Hauptstadt durch und zielte auf Kommandostrukturen und Luftabwehrsysteme. Die Spannungen erreichten damit eine neue Dimension.
Sichere HĂ€fen wieder gefragt
Die Tötung Chameneis versetzt die MĂ€rkte in einen klassischen Risk-Off-Modus. Anleger flĂŒchten aus Aktien in defensive Anlagen â allen voran Gold als bewĂ€hrtes Krisenmetall. Die geopolitische Unsicherheit dĂŒrfte diesmal lĂ€nger anhalten, da beide Seiten stĂ€rkere Anreize haben, die Konfrontation weiterzufĂŒhren. Das volatile Umfeld spielt dem Edelmetall in die Karten.
VerstĂ€rkt wird die Goldnachfrage durch Inflationssorgen in den USA. Die am Freitag veröffentlichten Produzentenpreise fĂŒr Januar stiegen stĂ€rker als erwartet â ein Signal fĂŒr anziehenden Preisdruck. Investoren richten ihren Blick nun auf wichtige Arbeitsmarktdaten, darunter den ADP-Bericht und die offiziellen BeschĂ€ftigungszahlen.
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Rallye bis 6.000 Dollar möglich?
Michael Brown, Senior Research Strategist bei Pepperstone, sieht die Marke von 5.400 Dollar pro Unze als erste wichtige HĂŒrde, gefolgt vom Rekordhoch von Ende Januar bei 5.595 Dollar. "Diese Entwicklungen verstĂ€rken den starken fundamentalen Bullenmarkt fĂŒr Gold, das weiterhin von sicheren ZuflĂŒssen in einer zunehmend unsicheren Welt profitieren wird", erklĂ€rt Brown. Er hĂ€lt einen Anstieg in Richtung 6.000 Dollar bis Jahresende fĂŒr möglich.
Das Edelmetall hat in diesem Jahr bereits knapp 25 Prozent zugelegt. Neben geopolitischen Risiken treiben fortgesetzte KĂ€ufe von Zentralbanken und Spekulationen auf weitere Zinssenkungen der Federal Reserve den Preis. Die aktuelle Krise im Nahen Osten liefert nun zusĂ€tzlichen Schub fĂŒr die ohnehin robuste AufwĂ€rtsbewegung.
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