Gold: US-Dollar bremst Höhenflug
10.03.2026 - 09:54:00 | boerse-global.deDer Goldpreis hat am Dienstag leicht nachgegeben, da ein erstarkter US-Dollar und verÀnderte Zinserwartungen den Kurs belasten. Trotz der anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten konsolidiert das Edelmetall nach einer volatilen Phase auf hohem Niveau. Können die anstehenden US-Inflationsdaten am Mittwoch den nÀchsten Impuls liefern?
Dollar-StÀrke und Zinshoffnungen
Aktuell notiert die Feinunze Gold bei etwa 5.106 US-Dollar, was einem RĂŒckgang von rund einem Prozent gegenĂŒber dem Vortag entspricht. Ein maĂgeblicher Faktor fĂŒr diesen Druck ist der feste US-Dollar, der in Dollar gepreiste Rohstoffe fĂŒr internationale KĂ€ufer verteuert.
Gleichzeitig verschieben sich die Erwartungen an die US-Notenbank Federal Reserve. Laut Daten der CME Group rechnen derzeit 95,6 % der Marktteilnehmer damit, dass die Zinsen im MĂ€rz unverĂ€ndert bleiben. Die Wahrscheinlichkeit fĂŒr eine Senkung liegt nur noch bei 4,4 %. Solange die Kreditkosten auf diesem Niveau verharren, bleibt das AufwĂ€rtspotenzial fĂŒr das zinslose Edelmetall begrenzt.
Spannungsfeld zwischen Ăl und Renditen
UnterstĂŒtzung findet der Goldpreis weiterhin durch die Krisenherde im Nahen Osten. Die Eskalation dort treibt nicht nur die Nachfrage nach sicheren HĂ€fen, sondern auch den Ălpreis nach oben. Hieraus ergibt sich jedoch ein komplexes Szenario: Steigende Energiekosten schĂŒren die Sorge vor einer hartnĂ€ckigen Inflation.
Normalerweise profitiert Gold von zwei Faktoren: sinkenden Renditen und steigenden Ălpreisen als Inflationsschutz. Wenn jedoch steigende Ălpreise dazu fĂŒhren, dass die Notenbanken die Zinsen lĂ€nger hoch halten, steigen auch die Anleiherenditen. In diesem Fall könnten beide Treiber gleichzeitig wegfallen, was den Goldpreis zusĂ€tzlich unter Druck setzen wĂŒrde.
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Zentralbanken treten auf die Bremse
Ein interessantes Signal kommt von der KĂ€uferseite. WĂ€hrend physisch hinterlegte Gold-ETFs im Januar und Februar RekordzuflĂŒsse in Milliardenhöhe verzeichneten, zeigt sich im offiziellen Sektor eine deutliche AbkĂŒhlung. Die NettokĂ€ufe der Zentralbanken brachen im Januar auf nur noch 5 Tonnen ein â ein RĂŒckgang von 81 % gegenĂŒber dem Durchschnitt der letzten zwölf Monate.
Charttechnisch bleibt die Lage dennoch stabil. Gold notiert weiterhin ĂŒber wichtigen gleitenden Durchschnitten. Die Marke von 5.000 US-Dollar bildet eine psychologisch wichtige UnterstĂŒtzung, wĂ€hrend der Bereich um 5.200 US-Dollar kurzfristig als Widerstand fungiert.
Entscheidend fĂŒr den weiteren Wochenverlauf wird der morgige Mittwoch. Die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise (CPI) fĂŒr Februar gilt als wichtigster Katalysator. Sollte der Goldpreis auf Tagesschlusskursbasis unter 5.160 US-Dollar fallen, erhöht sich das Risiko fĂŒr eine deutlichere Korrektur. Ein nachhaltiger Ausbruch ĂŒber 5.298 US-Dollar wĂŒrde hingegen den Weg in Richtung 5.380 US-Dollar ebnen.
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