USA, Preisschub

USA: Preisschub auf Erzeugerebene schwÀcher als erwartet - Energiekosten treiben

14.04.2026 - 15:05:50 | dpa.de

In den USA haben hohe Energiekosten infolge des Iran-Kriegs einen Preisschub auf Erzeugerebene ausgelöst, der aber schwÀcher als erwartet ausgefallen ist.

Die Preise, die Hersteller fĂŒr ihre Waren verlangen, legten im MĂ€rz im Jahresvergleich um 4,0 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Im Februar hatte die Jahresrate nur bei 3,4 Prozent gelegen und im Januar bei 2,9 Prozent.

Volkswirte hatten mit einem deutlich stĂ€rkeren Preisauftrieb im MĂ€rz gerechnet. Sie waren im Schnitt von einer Jahresrate von 4,6 Prozent ausgegangen. Angetrieben wurden die Erzeugerpreise unter anderem durch steigende Kosten fĂŒr Energie. Diese zogen im Jahresvergleich um etwa elf Prozent an.

Die Kernrate, bei der schwankungsanfĂ€llige Preise fĂŒr Energie und Nahrungsmittel ausgeklammert werden, verharrte auf 3,8 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise im MĂ€rz um 0,5 Prozent und damit ebenfalls deutlich schwĂ€cher als die 1,1 Prozent, die am Markt erwartet worden waren.

Die Erzeugerpreise beeinflussen tendenziell die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Zuletzt wurde fĂŒr MĂ€rz eine Inflationsrate von 3,3 Prozent gemeldet. Die Preisentwicklung steht besonders im Fokus an den FinanzmĂ€rkten. Zuletzt hatte die US-Notenbank den Leitzins Mitte MĂ€rz unverĂ€ndert in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent gehalten.

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