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Johnson & Johnson Aktie: Stelara? Kein Problem!

15.04.2026 - 10:58:16 | boerse-global.de

Johnson & Johnson übertrifft im ersten Quartal die Erwartungen, obwohl der Umsatz mit dem Blockbuster Stelara um über 60 Prozent einbrach. Neue Medikamente in Onkologie und Neurowissenschaften kompensieren den Rückgang.

Johnson & Johnson Aktie: Stelara? Kein Problem! - Foto: über boerse-global.de

Der Konzern hat zum Jahresauftakt bewiesen, dass er auch ohne sein einstiges Zugpferd Stelara wachsen kann. Das Quartalsergebnis fiel besser aus als erwartet — und das, obwohl das frühere Blockbuster-Medikament gegen Biosimilar-Konkurrenz kämpft.

Onkologie trägt die Last

Der Umsatz kletterte im ersten Quartal auf rund 24,1 Milliarden Dollar — ein Plus von knapp zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Gewinn je Aktie landete bei 2,70 Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen um einen Cent.

Das Bemerkenswerte dahinter: Stelara brach um über 60 Prozent ein, da Biosimilars zunehmend Marktanteile übernehmen. Ohne diesen Gegenwind hätte das operative Wachstum von 6,4 Prozent noch deutlich höher ausfallen können. Den Rückgang mehr als ausgeglichen hat vor allem die Onkologie-Sparte — Präparate wie Darzalex, Carvykti und Erleada legten operativ um fast 18 Prozent zu. Die Neurowissenschaften schossen sogar rund 29 Prozent nach oben, getragen von Spravato und dem neu übernommenen Caplyta.

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Neue Produkte, höhere Ausgaben

Der Konzern investiert gezielt in den Aufbau von Vertriebsstrukturen für seine jüngsten Zulassungen. Icotyde, die erste orale Psoriasis-Pille einer neuen Wirkstoffklasse, erhielt erst kürzlich die FDA-Zulassung in den USA. Das Management berichtet von bereits starker Nachfrage. Die MedTech-Sparte steuerte ebenfalls solide 8,6 Milliarden Dollar bei, angeführt vom Kardiovaskulär-Bereich mit rund 13 Prozent Wachstum.

Diese Investitionen drücken zunächst auf die Margen — der bereinigte Gewinn fiel leicht unter den Vorjahreswert. Das Unternehmen wertet dies jedoch als bewusste Entscheidung, um das Wachstum neuer Präparate zu beschleunigen.

Für das Gesamtjahr 2026 hob das Management die Prognose leicht an: Der Umsatz soll nun bis zu 101,3 Milliarden Dollar erreichen, der bereinigte Gewinn je Aktie zwischen 11,45 und 11,65 Dollar liegen. Dass die Aktie trotz des Zahlenbeats im frühen Handel zeitweise nachgab, zeigt, dass Investoren den Stelara-Abgesang noch nicht vollständig eingepreist haben. Inzwischen notiert der Titel wieder im Plus.

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