Kering Aktie: Turnaround eingepreist
13.04.2026 - 18:47:49 | boerse-global.deDer Montag verlief für Kering-Aktionäre alles andere als erfreulich. Nach einem Kurssturz von über drei Prozent im frühen Handel musste der Titel kurzzeitig vom Handel ausgesetzt werden — ausgelöst durch eine Herabstufung seitens Morgan Stanley.
Gucci hinkt den Erwartungen hinterher
Die US-Investmentbank senkte ihr Rating von „Overweight" auf „Equal Weight" und kappte das Kursziel leicht auf 320 Euro. Die Begründung: Die bisherige Jahresperformance, bei der Kering LVMH, Hermès und Richemont um 300 bis 1.700 Basispunkte übertroffen hatte, spiegele die Erholungshoffnungen bereits vollständig wider.
Besonders das Flaggschiff Gucci bereitet den Analysten Sorgen. Die aktuellen Marktchecks bei europäischen Händlern zeigten zwar erste Anzeichen einer verbesserten Markenwahrnehmung — konkrete Umsatzzahlen liefern aber noch keinen Beleg für eine echte kommerzielle Wende. Morgan Stanley modelliert für das erste Quartal 2026 einen Gucci-Umsatzrückgang von 6,2 Prozent, nach zuvor erwarteten minus 5,0 Prozent. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet die Bank mit Gucci-Erlösen von 5,95 Milliarden Euro.
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Mittelfristiger Ausblick bleibt konstruktiv
Langfristig zeigt sich Morgan Stanley nicht pessimistisch. Die Prognosen sehen den Konzernumsatz bis 2028 bei 18,3 Milliarden Euro — ein Plus von rund 25 Prozent gegenüber den für 2025 erwarteten 14,7 Milliarden Euro. Die operative Marge soll im gleichen Zeitraum von 12,5 auf 18,4 Prozent steigen, der Gewinn je Aktie von 6,81 auf 15,97 Euro klettern.
Als mögliche Kurstreiber nennen die Analysten zwei Faktoren: eine spürbare Belebung bei Gucci sowie Fortschritte beim Konzernumbau unter dem seit September 2025 amtierenden CEO Luca de Meo. Im Bullen-Szenario sieht Morgan Stanley den fairen Wert bei 480 Euro — vorausgesetzt, Gucci gelingt ein echter Superzyklus mit einer Konzernmarge von knapp 26 Prozent bis 2028.
Zusätzlich belastet das Nahost-Engagement: Etwa fünf Prozent des Kering-Umsatzes entfallen auf die Region, die durch den anhaltenden Iran-Konflikt unter Druck steht. Angesichts steigender Ölpreise und unsicherer Lieferketten bleibt das makroökonomische Umfeld für den Luxussektor vorerst angespannt.
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