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Kratos Defense: Mk1 Firejet unter $500.000

22.04.2026 - 04:15:22 | boerse-global.de

Kratos Defense schließt erste Flugserie der kostengünstigen Firejet Mk1-Drohne ab. Das Unternehmen strebt eine Massenproduktion an, während die Aktie trotz operativer Erfolge unter Druck steht.

Kratos Defense: Mk1 Firejet unter $500.000 - Foto: über boerse-global.de
Kratos Defense: Mk1 Firejet unter $500.000 - Foto: über boerse-global.de

Unter 500.000 Dollar für ein taktisches Jet-Drohnensystem — das ist der Anspruch, mit dem Kratos Defense & Security Solutions den Markt aufmischen will. Am 21. April 2026 gab das Unternehmen bekannt, die erste Flugserie seiner J85-betriebenen Firejet-Drohne in der neuen Mk1-Konfiguration erfolgreich abgeschlossen zu haben.

Neues Triebwerk, neue Fähigkeiten

Die Mk1-Version ist die zweite große Konfiguration der Firejet-Plattform und wurde gemeinsam mit dem Threat Systems Management Office der U.S. Army entwickelt. Das J85-Triebwerk bringt gegenüber früheren Varianten mehr Reichweite, höhere Geschwindigkeit und eine verbesserte Steigrate. Die klassische Firejet-Version ist seit den frühen 2010er-Jahren bei der U.S. Army und verbündeten Streitkräften im Einsatz — die Mk1 soll nun die Anforderungen moderner Hochvolumen-Kriegsführung erfüllen.

Produktion soll in die Zehntausende skalieren

Kratos hat die Fertigung der Spartan-Triebwerke (J85) Ende 2025 in einem eigenen Werk aufgenommen. Das Management rechnet damit, 2026 Stückzahlen im vierstelligen Bereich zu erreichen und in den Folgejahren in den fünfstelligen Bereich zu skalieren. Das Timing passt: Das U.S. Verteidigungsministerium plant laut aktuellen Berichten, die Drohnenausgaben im Haushaltsentwurf für das Fiskaljahr 2027 auf über 74 Milliarden Dollar zu verdreifachen.

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Hinzu kommt ein milliardenschweres Auftragsumfeld. Erst im April 2026 sicherte sich Kratos einen Vertrag mit der U.S. Space Force im Wert von rund 447 Millionen Dollar.

Hohe Bewertung, schwacher Kurs

An der Börse spiegelt sich der operative Rückenwind derzeit nicht wider. Die Aktie notiert bei rund 58 Euro und hat seit Jahresbeginn knapp 14 Prozent verloren — vom 52-Wochen-Hoch bei 112,75 Euro ist sie fast 49 Prozent entfernt. Die annualisierte 30-Tage-Volatilität liegt bei fast 64 Prozent, was die hohe Schwankungsanfälligkeit des Titels unterstreicht.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 537 zeigt, dass der Markt auf künftiges Wachstum wettet, nicht auf aktuelle Gewinne. Insider haben in den vergangenen drei Monaten Aktien im Wert von rund 14,6 Millionen Dollar verkauft — allerdings überwiegend über vorab festgelegte 10b5-1-Handelspläne, die Transaktionen unabhängig von nicht-öffentlichen Informationen regeln.

Entscheidend für die weitere Entwicklung wird sein, ob Kratos die Produktionsziele für das Spartan-Triebwerk 2026 tatsächlich erreicht. Gelingt das, dürfte das Unternehmen bei einer möglichen Großbeschaffung durch das U.S. Militär in einer starken Ausgangsposition stehen.

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