GNW-News: Neue Imprivata Studie: Mehr als die HÀlfte aller befragten deutschen Unternehmen von CybervorfÀllen aus der Lieferkette betroffen
10.04.2025 - 09:05:06 | dpa.deLANGENFELD, Deutschland, April 10, 2025 (GLOBE NEWSWIRE) -- Eine Studie des Ponemon Institutes gemeinsam mit Imprivata ergab, dass 51 Prozent der befragten deutschen Unternehmen einen Datenverlust oder eine Cyberattacke als Folge eines Drittanbieterzugriffs erlebt haben. Die Zahl liegt um 4 Prozent höher als im Durchschnitt der Befragten aus Unternehmen in Australien, Deutschland, Vereinigtes Königreich (UK) und den USA. Ein Drittel der Befragten aus Deutschland fĂŒhrte die CybervorfĂ€lle auf zu umfassende und weitreichende Zugriffsrechte der Externen zurĂŒck. Das Problem: 68 Prozent der deutschen Befragten erwarten, dass dieses Risiko in den nĂ€chsten ein bis zwei Jahre anhĂ€lt oder sogar noch steigt. 47 Prozent halten den Fernzugriff durch Externe sogar fĂŒr das gröĂte IT-Sicherheitsrisiko. Eine Vielzahl von nicht fest angestellten Mitarbeitern aus der Lieferkette greift tagtĂ€glich auf die IT-Ressourcen eines Unternehmens zu. Dabei handelt es sich zum Beispiel um ArbeitskrĂ€fte von Lieferanten, Zulieferern, Dienstleistern, Subunternehmern, Zeitarbeitsfirmen oder selbststĂ€ndige Berater*Innen, oder sonstige freie Mitarbeitende, zusammengefasst als sogenannte Drittanbieter. Viele Zugriffe von Externen, aber keine Strategie und Dokumentation dafĂŒr Dirk Wahlefeld, Manager Unimate Tech Services der Imprivata GmbH, erlĂ€utert: ?Ohne den Zugriff von Externen auf das IT-Netzwerk einer Firma kann heute praktisch kein Unternehmen mehr erfolgreich arbeiten. Aus IT- Sicherheitsperspektive gelten fĂŒr sie nicht die gleichen Richtlinien und Regularien wie fĂŒr Mitarbeitende eines Unternehmens, da sie nicht fest angestellt sind. Dieser fehlende Durchgriff erschwert auch die Durchsetzung der Richtlinien fĂŒr digitale IdentitĂ€ten, auf denen der Zugriff auf Unternehmens-IT- Netzwerke basiert." 50 Prozent der Befragten aus Deutschland gaben an, dass ihr Unternehmen keine einheitliche Strategie fĂŒr das Zugriffsmanagement von Externen hat, was die Verwaltung und Sicherung der ZugĂ€nge erheblich erschwert. Ăber die HĂ€lfte der deutschen Teilnehmenden, 56 Prozent, berichtete, dass ihr Unternehmen eine umfassende Dokumentation aller Drittanbieter mit Zugriff auf ihr Netzwerk verfĂŒgt. Auf der Basis wurde ermittelt, dass 67 Prozent der befragten deutschen Unternehmen bis zu 20 externen Personen Zugriff gewĂ€hren, bei 25 Prozent sind es sogar 30 und mehr. Die Konsequenzen der mangelnden Kontrolle des Zugriffs fĂŒr Dritte ist erheblich: 53 Prozent der befragten Unternehmen verzeichneten einen Verlust oder Diebstahl vertraulicher Daten, 50 Prozent wurden mit Geldstrafen belegt und 49 Prozent mussten ihre Zusammenarbeit mit den Externen daraufhin beenden. Mangelnde Ressourcen verhindern optimalen Technologieeinsatz Wahlefeld weiter: ?Es gibt auch gute Nachrichten: 77 Prozent der Befragten aus Deutschland berichten, dass ihr Unternehmen eine sogenannte Vendor-Privileged- Access-Management-Lösung einsetzt, das heiĂt, eine IT-Lösung zur Verwaltung der Zugriffe von Externen. Allerdings sind nur 52 Prozent davon ĂŒberzeugt, dass diese Lösung den Missbrauch beim Zugriff von Externen verhindert. Angesichts des geringen Vertrauens in die Wirksamkeit der Lösung, der mangelnden Transparenz und der Zahl der Sicherheitsverletzungen wird jedoch deutlich, dass VPAM- Lösungen einfach und intuitiv zu nutzen sein mĂŒssen. Vor dem Hintergrund fehlender Ressourcen und konkurrierender PrioritĂ€ten mĂŒssen sie wichtige Aufgaben automatisiert erledigen, so dass sie effektiv skalieren und Mitarbeitende der IT-Abteilung entlasten." Der Grund, warum Technik alleine nicht ausreicht liegt darin, dass sich IT- Abteilungen mit der Verwaltung der ZugĂ€nge Externer ĂŒberfordert und ĂŒberlastet fĂŒhlen, das gaben 43 Prozent der deutschen Befragten an. Die Studie ermittelte, dass IT-, Sicherheits- und andere Teams in den befragten deutschen Unternehmen durchschnittlich 150 Stunden pro Woche mit der Analyse und Untersuchung der Sicherheit von Drittanbieter- und privilegierten Zugriffen verbringen. Die Ursachen fĂŒr die Ăberlastung der IT-Abteilungen mit diesen liegen in fehlendem Personal, manuellen Prozessen und fehlender zentraler Kontrolle. Ein Kurzversion der Studie mit den Ergebnissen fĂŒr Deutschland kann hier heruntergeladen werden. (https://www.imprivata.com/de/resources/analyst- reports/ponemon-bericht-2025-deutschland) Der vollstĂ€ndige Bericht ?The state of third-party access in cybersecurity" mit allen Zahlen der Studie kann bei Imprivata heruntergeladen werden (https://www.imprivata.com/de/2025-ponemon-report) (Gegen Angabe der E-Mail- Adresse). Ăber die Studie Das Ponemon Institut befragte Ende 2024 1.942 IT- und IT- Sicherheitsverantwortliche in den USA (733), GroĂbritannien (398), Deutschland (573) und Australien (238), die der Verwaltung von privilegierten ZugĂ€ngen sowohl von Dritten als auch von internen Benutzern in ihren Unternehmen bzw. ihrer Organisation vertraut sind. Die Befragten gehören Unternehmen aus folgenden Branchen an: Gesundheitswesen (11 %), öffentlicher Sektor (23 %), Industrie und Fertigung (32 %) sowie Finanzdienstleistungen (34 %). Die Ergebnisse sind nicht reprĂ€sentativ. Hinweis fĂŒr Medienschaffende Ein Bild von Dirk Wahlefeld ist hier als Download verfĂŒgbar. (https://newsroom.vibrio.eu/Media_Detail.aspx?id=854697&menueid=34026&l=deutsch) AusgewĂ€hlte Studienergebnisse als Grafik sind hier als Download verfĂŒgbar. (https://newsroom.vibrio.eu/Media.aspx?menueid=34027&l=deutsch) Der vollstĂ€ndige Report mit den Zahlen fĂŒr Australien, Deutschland, das Vereinigte Königreich (UK) und die USA sowie der konsolidierten Auswertung kann fĂŒr publizistische Zwecke unter Angabe der Publikation angefordert werden bei imprivata@vibrio.de (mailto:imprivata@vibrio.de). Ăber Imprivata Imprivata ist das Unternehmen fĂŒr digitale IdentitĂ€ten in kritischen Branchen wie z. B. dem Gesundheitswesen. Es unterstĂŒtzt Organisationen dabei, mit Lösungen, die kritische Daten und Anwendungen schĂŒtzen, komplexe Herausforderungen bei Prozessen, Sicherheit und Compliance zu lösen, ohne Prozesse zu unterbrechen. Seine Plattform fĂŒr interoperable IdentitĂ€ts-, Authentisierungs- und Zugangs-Management-Lösungen ermöglicht es Organisationen in 45 LĂ€ndern, ihre gesamten Unternehmens- und Drittanbieter-IdentitĂ€ten vollstĂ€ndig zu verwalten und zu sichern, indem Vertrauen zwischen Menschen, Technologie und Informationen geschaffen wird. In der Region DACH wĂ€chst Imprivata organisch und durch Akquisitionen. Im Jahr 2022 hat Imprivata das deutsche Unternehmen OGITIX mit Sitz in Langenfeld/Rheinland ĂŒbernommen. Kontakt fĂŒr Medienschaffende: Agentur vibrio. Kommunikationsmanagement Dr. Kausch GmbH Dorothee Bader T: 0049 89 32151 760 Markus Pflugbeil T: 0049 89 32151 862 M: 0049 171 4319886 imprivata@vibrio.de (mailto:imprivata@vibrio.de) Imprivata Fabian von Boehl Press@imprivata.com (mailto:Press@imprivata.com)Ă
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