Lufthansa, Aktie

Lufthansa Aktie: Eskalation im Cockpit

11.04.2026 - 22:37:56 | boerse-global.de

Die Pilotenvereinigung Cockpit ruft zu einem zweitĂ€gigen Streik bei Lufthansa, Cargo, Cityline und Eurowings auf. Die KonzernfĂŒhrung lehnt die Forderungen als unerfĂŒllbar ab.

Lufthansa Aktie: Eskalation im Cockpit - Foto: ĂŒber boerse-global.de

Kaum sind die Osterferien vorbei, droht Lufthansa der nĂ€chste Arbeitskampf. Die Vereinigung Cockpit hat das Cockpitpersonal bei gleich vier Konzerngesellschaften fĂŒr Montag und Dienstag zum Streik aufgerufen — 48 Stunden, die Tausende Passagiere treffen werden.

Mehrere Baustellen gleichzeitig

Der Ausstand betrifft die Deutsche Lufthansa AG, Lufthansa Cargo, Lufthansa Cityline sowie Eurowings. Die Konfliktlinien verlaufen dabei unterschiedlich: Bei Lufthansa und Cargo fehlt bislang jedes Angebot zur betrieblichen Altersversorgung. Bei Cityline liegt kein tragfĂ€higer VergĂŒtungstarifvertrag vor. Und bei Eurowings stuft die Gewerkschaft das vorliegende Rentenangebot als so unzureichend ein, dass es den Namen kaum verdiene.

VC-PrĂ€sident Andreas Pinheiro ließ keinen Zweifel daran, wer nach Gewerkschaftssicht die Verantwortung trĂ€gt: Trotz eines freiwilligen Streiksverzichts ĂŒber Ostern sei keinerlei GesprĂ€chsbereitschaft vom Arbeitgeber signalisiert worden.

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Lufthansa hÀlt dagegen

Die KonzernfĂŒhrung reagierte mit scharfem Widerspruch. Die Kernforderung der Piloten — eine Verdopplung der ohnehin ĂŒberdurchschnittlichen Altersvorsorge — sei schlicht unerfĂŒllbar. Von einer „völlig neuen Eskalationsstufe" ist intern die Rede.

VollstĂ€ndig ausgenommen vom Streik sind FlĂŒge zu Zielen im Nahen Osten, darunter Israel, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien — ein ZugestĂ€ndnis angesichts der geopolitischen Lage in der Region. Bei Eurowings hingegen werden alle AbflĂŒge von deutschen FlughĂ€fen innerhalb des Streikfensters bestreikt, ohne Ausnahme.

Hinzu kommt ein weiterer Gegenwind: Der Krieg im Nahen Osten belastet das SommergeschĂ€ft der gesamten Luftfahrtbranche. Lufthansa hat nach eigenen Angaben bereits Preiserhöhungen umgesetzt, sieht sich durch abgesicherte Kerosinpreise aber zumindest teilweise abgeschirmt. Ob das reicht, um den operativen Druck durch steigende Kosten und nun wieder aufflammende Arbeitskonflikte aufzufangen, bleibt die zentrale Frage fĂŒr Investoren in den kommenden Wochen.

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