Mercedes-Benz, Aktie

Mercedes-Benz Aktie: Strukturkrise mit Ansage

13.04.2026 - 10:02:04 | boerse-global.de

Deutsche Autobauer wie Mercedes-Benz verzeichnen laut EY-Studie deutliche Umsatz- und GewinnrĂŒckgĂ€nge, wĂ€hrend chinesische Wettbewerber wachsen. Fehlkalkulationen bei der E-MobilitĂ€t belasten die Bilanz.

Mercedes-Benz Aktie: Strukturkrise mit Ansage - Foto: ĂŒber boerse-global.de

Die deutschen Autobauer hinken der Weltspitze immer weiter hinterher — und Mercedes-Benz steckt mittendrin. Eine aktuelle EY-Analyse zieht eine ernĂŒchternde Bilanz fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2025 und zeichnet ein Bild, das Investoren kaum kalt lassen dĂŒrfte.

Dramatischer Gewinneinbruch bei deutschen Herstellern

WĂ€hrend die globalen Top-19-Autokonzerne ihren Gesamtumsatz 2025 noch um 0,6 Prozent steigern konnten, verzeichneten BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen zusammen ein Minus von 4,1 Prozent. Chinesische Wettbewerber legten im selben Zeitraum um 9,3 Prozent zu, japanische Hersteller immerhin um drei Prozent.

Noch dramatischer fĂ€llt der Vergleich beim operativen Ergebnis aus. Die deutschen Konzerne verbuchen gemeinsam ein Ebit-Minus von rund 44 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr. Das ist selbst schlechter als der ohnehin schwache US-Sektor, der ein Minus von 40,4 Prozent hinnehmen musste.

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Fehlkalkulation bei der E-MobilitÀt trifft ins Mark

Der Kern des Problems liegt in ĂŒberzogen optimistischen Annahmen zur ElektromobilitĂ€t. Konzerne hatten ihre Investitionsplanung auf eine dynamisch wachsende E-Auto-Nachfrage ausgerichtet — gerade in den USA und Europa blieb diese Nachfrage weit hinter den Prognosen zurĂŒck. Die Folge: Milliarden-Abschreibungen auf Batterie-Joint-Ventures, gestrichene Modelle und teure Schwenkmanöver zurĂŒck in Richtung Verbrenner.

Laut EY markieren diese Abschreibungen weniger einen strategischen Kurswechsel als die Korrektur völlig ĂŒberzogener Annahmen. ZusĂ€tzlichen Druck erzeugen die US-Zölle, die besonders exportstarke Konzerne wie Mercedes-Benz belasten.

Ein schwacher Trost: Kostensenkungsprogramme greifen, ihre Wirkung schlĂ€gt sich aber mit Verzögerung nieder. Der Standort Deutschland gilt dabei als strukturelles Problemfeld — die Produktionskosten seien nach EY-EinschĂ€tzung immer noch deutlich zu hoch, um international wettbewerbsfĂ€hig zu agieren.

Heute steht zudem der Pre-Close Call fĂŒr das erste Quartal 2026 an. Anleger werden genau hinhören, wie Mercedes-Benz die jĂŒngste Entwicklung gegenĂŒber Analysten einordnet — und ob sich die erhoffte Trendwende im laufenden Jahr abzeichnet.

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