UN-Organisation: MilitĂ€rschutz fĂŒr Tanker keine Dauerlösung
17.03.2026 - 07:57:51 | dpa.de"Es verringert das Risiko, aber das Risiko besteht weiterhin", sagte IMO-GeneralsekretÀr Arsenio Dominguez der "Financial Times". Ein militÀrischer Einsatz sei "keine langfristige oder nachhaltige Lösung."
US-PrĂ€sident Donald Trump hatte in den vergangenen Tagen einen internationalen Marineeinsatz vor der iranischen KĂŒste zur Sicherung von Ăltransporten gefordert. Gemeinsam mit Israel hatten die USA den Iran Ende Februar angegriffen.
Dominguez Ă€uĂerte sich auch besorgt ĂŒber die Schiffsbesatzungen, die im Persischen Golf feststecken. "Die Lage ist besorgniserregend, insbesondere weil Schiffe derzeit nicht in der Lage sind, sich in der StraĂe von Hormus oder in der Golfregion frei zu bewegen. Auch der Zugang zu HĂ€fen ist eingeschrĂ€nkt, da Hafenanlagen ins Visier genommen werden", sagte der Chef der UN-Organisation. Irgendwann wĂŒrden an Bord auch VorrĂ€te an Lebensmitteln, Wasser und Treibstoff knapp werden.
Der Schiffsverkehr in der StraĂe von Hormus, einer wichtigen Route fĂŒr den internationalen Transport von Ăl und FlĂŒssiggas, ist wegen des Kriegs und drohender iranischer Angriffe praktisch zum Erliegen gekommen. Irans FĂŒhrung exportiert Ăl mit China als wichtigstem Abnehmer weiter. 13 Supertanker seien an der Ălinsel Charg seit Kriegsbeginn beladen worden, berichtete das staatliche iranische Fernsehnetzwerk SNN.
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