MiniMax, Aktie

MiniMax Aktie: Radikaler Lizenz-Schnitt!

15.04.2026 - 10:10:31 | boerse-global.de

MiniMax lockert Lizenzbedingungen für sein KI-Modell M2.7, um Entwickler zu gewinnen. Trotz technischer Stärke verliert die Aktie massiv an Wert und fällt unter den 50-Tage-Durchschnitt.

MiniMax Aktie: Radikaler Lizenz-Schnitt! - Foto: über boerse-global.de

MiniMax reagiert auf den Druck der Entwickler-Community. Mit einer weitreichenden Änderung der Lizenzbedingungen für das KI-Modell M2.7 öffnet das Unternehmen seine Technologie für die breite private Nutzung. An der Börse verpufft dieser Schritt am Mittwoch jedoch wirkungslos.

Die neuen Regeln erlauben ab sofort die kostenlose Nutzung von M2.7 für Codierungsaufgaben, Forschung und Bildung. Einzelpersonen können das Modell nun ohne Gebühren für die Entwicklung von Anwendungen oder Agenten einsetzen. Indes bleibt die kommerzielle Verwertung streng reglementiert. Wer M2.7 für geschäftliche Zwecke oder darauf basierende Derivate nutzen möchte, benötigt weiterhin eine schriftliche Genehmigung. Die Anpassung ist eine direkte Reaktion auf eine vorangegangene Kontroverse um die Definition kommerzieller Nutzung, die viele Entwickler abschreckte.

Techniksieg trifft auf Kursrutsch

Technologisch spielt MiniMax in der obersten Liga. Das Modell M2.7 erreichte im SWE-Pro-Benchmark einen Wert von 56,22 Prozent. Damit liegt die Software auf Augenhöhe mit Schwergewichten wie GPT-5.3-Codex. Das Management bezeichnet die Neuentwicklung als „selbstentwickelndes Agenten-Modell“, das komplexe Frameworks eigenständig erstellen kann.

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Trotz dieser Fortschritte gerät das Papier massiv unter Druck. Die Aktie rutscht um 12,08 Prozent auf 88,80 Euro ab. Damit notiert der Wert deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 96,27 Euro. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 140 Euro hat sich damit auf rund 36 Prozent vergrößert. Obendrein summiert sich der Kursverlust innerhalb der letzten 30 Tage auf über 24 Prozent.

Expansion in den Arbeitsalltag

Parallel zum Lizenz-Umbau erweitert MiniMax die Funktionalität seines Desktop-Agenten. Ein neues Update führt die „Pocket-Funktion“ in der Beta-Version ein. Diese ermöglicht eine direkte Anbindung an Kommunikationsdienste wie Slack, WeChat und WeCom. Eine weitere Neuerung erlaubt es der KI, Bildschirminhalte zu erfassen und Maus sowie Tastatur direkt zu steuern. Diese „Computer Use-Funktion“ zielt darauf ab, anspruchsvolle Produktivitätsaufgaben direkt auf dem Rechner des Nutzers zu automatisieren.

Die Integration in Slack und WeChat markiert den nächsten Schritt in der Strategie, multimodale Modelle tiefer in den Arbeitsalltag zu integrieren. Mit dem Inkrafttreten der neuen Lizenz am 15. April zielt MiniMax darauf ab, die Akzeptanz in der Forschungs-Community zurückgewinnen und das Ökosystem für künftige AGI-Anwendungen zu verbreitern.

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