ROUNDUP, Schiitische

Schiitische Milizen melden US-Angriffe auf eigene Stellungen im Irak

24.03.2026 - 13:45:22 | dpa.de

Mit dem Iran verbĂŒndete Milizen haben im Irak erneut einen US-Angriff auf eine ihrer Stellungen im Westen des Landes gemeldet.

Dabei seien 14 ihrer Mitglieder getötet worden, teilten die sogenannten VolksmobilisierungskrÀfte (PMF) mit. Unter den Opfern sei auch der Einsatzkommandeur der Provinz Anbar im Westen des Landes gewesen.

Die PMF teilten mit, ihre KĂ€mpfer seien "bei einem hinterhĂ€ltigen US-Luftangriff" getötet worden, der ihr Hauptquartier getroffen habe, wĂ€hrend sie "ihre nationale Pflicht" erfĂŒllt hĂ€tten. Die schiitischen Milizen pflegen enge Verbindungen zu Teheran.

Die Angaben konnten zunĂ€chst nicht unabhĂ€ngig geprĂŒft werden. Die irakische Regierung in Bagdad sowie die USA Ă€ußerten sich nicht dazu.

Angriff auch auf kurdische Einheiten

ZusÀtzlich meldeten lokale Quellen einen Raketen- und Drohnenangriff auf eine Basis kurdischer KÀmpfer nördlich von Erbil im Norden des Landes. Dabei seien sechs Mitglieder der Peschmerga-Einheiten getötet worden, teilte ein Vertreter der örtlichen Behörde der Region Kurdistan mit. 30 weitere wurden nach Angaben des MinisterprÀsidenten der Kurdenregion, Masrur Barsani, verletzt. Er verurteilte den "verrÀterischen Angriff aufs SchÀrfste".

Zuletzt hatten sowohl der Iran als auch proiranische Milizen im Irak Angriffe auf die Kurdenregion fĂŒr sich reklamiert. In Erbil befindet sich ein multinational genutzter StĂŒtzpunkt, auf dem Soldaten der USA und auch der Bundeswehr stationiert sind.

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