Auch Portugal erkennt den Staat PalÀstina an
21.09.2025 - 21:47:29 | dpa.deDen Beschluss der konservativen Regierung von MinisterprĂ€sident LuĂs Montenegro gab AuĂenminister Paulo Rangel kurz vor Beginn der UN-Generaldebatte in der kommenden Woche in New York bekannt.
In seiner ErklĂ€rung betonte der Minister, unter den im Parlament in Lissabon vertretenen Parteien herrsche in dieser Frage "ein breiter Konsens". "Portugal befĂŒrwortet die Zweistaatenlösung als einzigen Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden." Gleichzeitig verurteilte Rangel den Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 und unterstrich das Existenzrecht Israels.
Das portugiesische AuĂenministerium hatte die Anerkennung bereits am Freitag angekĂŒndigt. Noch vor der am Montag beginnenden Konferenz zur Zweistaatenlösung am Rande der UN-Vollversammlung in New York wollen unter anderem weitere EU-LĂ€nder wie Frankreich und Belgien denselben Schritt unternehmen. Deutschland und die USA lehnen eine Anerkennung derzeit dagegen ab.
GroĂe Mehrheit der UN-Staaten erkennt den Staat PalĂ€stina an
Obwohl bereits circa 150 der 193 UN-Mitgliedsstaaten einen palĂ€stinensischen Staat anerkennen, hat die Entscheidung zentraler WeltmĂ€chte aus palĂ€stinensischer Sicht besondere Bedeutung. Viele EU-LĂ€nder, vor allem in Ost- und SĂŒdosteuropa, haben schon vor langer Zeit diesen Schritt vollzogen. Das sehr israelfreundliche Ungarn tat das etwa schon 1988.
Vor dem Hintergrund des Gaza-Krieges zwischen Israel und der islamistischen PalÀstinenserorganisation Hamas hatten die drei EU-LÀnder Spanien, Irland und Slowenien und auch Norwegen schon im vorigen Jahr einen Staat PalÀstina anerkannt.
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