Oracle, Aktie

Oracle Aktie: Zwei Tage, 25 Prozent

15.04.2026 - 15:36:58 | boerse-global.de

Oracle verzeichnet starken Kursanstieg nach Ausbau der Partnerschaft mit Bloom Energy und Vorstellung einer neuen KI-Plattform fĂĽr Banken, trotz hoher Investitionsausgaben und Verschuldung.

Oracle Aktie: Zwei Tage, 25 Prozent - Foto: ĂĽber boerse-global.de

Innerhalb von nur zwei Handelstagen hat die Oracle-Aktie rund 25 Prozent zugelegt. Ein Energiedeal mit Bloom Energy und eine neue KI-Plattform für Unternehmensbanken lieferten den Treibstoff — und zwingen Skeptiker zur Neubewertung.

Bloom Energy liefert schneller als erwartet

Der stärkste Kurstreiber kam aus dem Energiesektor. Oracle und Bloom Energy haben ihre Partnerschaft ausgebaut: Oracle plant, bis zu 2,8 Gigawatt Brennstoffzellensysteme von Bloom zu beziehen. Bereits 1,2 Gigawatt sind vertraglich gesichert, die Auslieferung läuft.

Bemerkenswert ist das Tempo. Bloom lieferte ein voll funktionsfähiges System in 55 Tagen — geplant waren 90. Das ist kein Randdetail. KI-Rechenzentren brauchen Strom, der sofort verfügbar ist und mit der Last mitläuft. Herkömmliche Stromnetze können das kaum leisten. Bloom-Systeme sind genau dafür ausgelegt.

Oracle hält zudem Optionsscheine auf 3,53 Millionen Bloom-Aktien zu je 113,28 Dollar — ein Gesamtinvestment von 400 Millionen Dollar, das bereits im Oktober vereinbart wurde.

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KI trifft Unternehmensbanken

Parallel dazu präsentierte Oracle auf einem Finanzgipfel in London eine Erweiterung seiner KI-Plattform für das Firmenkundengeschäft von Banken. Neue Agenten übernehmen Aufgaben in Treasury, Handelsfinanzierung, Kreditvergabe und Risikomanagement — automatisiert, in Echtzeit.

Oracle Financial Services plant, innerhalb der nächsten zwölf Monate Hunderte solcher Agenten bereitzustellen. Das ist kein Pilotprojekt mehr.

Starkes Backlog, schwere Bilanz

Die fundamentale Basis ist beeindruckend. Der OCI-Umsatz stieg im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 um 84 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar. Die verbleibenden Leistungsverpflichtungen — also gebuchte, noch nicht abgerechnete Aufträge — summieren sich auf 553 Milliarden Dollar. Für 2027 peilt Oracle einen Umsatz von 90 Milliarden Dollar an.

Die Kehrseite: Die Investitionsausgaben für das laufende Geschäftsjahr liegen bei rund 50 Milliarden Dollar. Der freie Cashflow ist negativ, die Gesamtverschuldung übersteigt 100 Milliarden Dollar. Das macht die Aktie anfällig für steigende Zinsen oder eine nachlassende Nachfrage nach KI-Infrastruktur.

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Die Kursdaten spiegeln den Zwiespalt wider. Mit einem Plus von knapp 13 Prozent in sieben Tagen hat die Aktie den 50-Tage-Durchschnitt klar überwunden — liegt aber noch rund 25 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von fast 17 Prozent zu Buche.

Die nächste Bewährungsprobe kommt mit den Quartalszahlen für das vierte Geschäftsquartal, die Oracle traditionell im Juni vorlegt. Dann zeigt sich, ob der Backlog von 553 Milliarden Dollar tatsächlich in Umsatz und Marge übersetzt werden kann.

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