Aktie, Hauptversammlung

pbb Aktie: Hauptversammlung ohne Dividende

05.04.2026 - 06:39:04 | boerse-global.de

Die Deutsche Pfandbriefbank meldet einen hohen Vorsteuerverlust für 2025 und streicht die Dividende. Ein schwacher Gewinnausblick für 2026 belastet die Stimmung vor der virtuellen Hauptversammlung.

pbb Aktie: Hauptversammlung ohne Dividende - Foto: über boerse-global.de

Die Deutsche Pfandbriefbank rüstet sich für eine ungemütliche virtuelle Hauptversammlung am 21. Mai. Wenn Jan Kupfer sich als neuer Aufsichtsratschef bestätigen lässt, blicken die Aktionäre auf ein tiefrotes Geschäftsjahr und eine gestrichene Dividende zurück. Eine schwache Gewinnprognose für das laufende Jahr trübt die Stimmung zusätzlich.

Neuer Kopf für den Aufsichtsrat

Der nominierte Nachfolger des im März zurückgetretenen Louis Hagen bringt drei Jahrzehnte internationale Bankerfahrung mit. Kupfer leitete zuvor das Firmenkunden- und gewerbliche Immobiliengeschäft der HypoVereinsbank. Unter seiner Führung sollen europäische Kernmärkte, grüne Finanzierungen und Logistikimmobilien stärker in den Fokus rücken. Die strategische Neuausrichtung trifft auf eine angespannte Lage, denn das Institut hat stark mit Altlasten zu kämpfen.

US-Geschäft reißt tiefes Loch

Die Kulisse für den Führungswechsel bildet ein Vorsteuerverlust von 250 Millionen Euro für das Jahr 2025. Verantwortlich dafür waren massiv gestiegene Rückstellungen für ausfallgefährdete Kredite, die sich auf 410 Millionen Euro mehr als verdoppelten. Der Löwenanteil von 334 Millionen Euro entfiel dabei auf das US-Geschäft und Projektfinanzierungen. Als Konsequenz gehen die Anteilseigner bei der Gewinnbeteiligung leer aus. Diese Entwicklung spiegelt sich deutlich im Aktienkurs wider: Seit Jahresanfang hat das Papier 26,98 Prozent an Wert eingebüßt und notierte am Freitag bei lediglich 3,04 Euro.

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Schwacher Ausblick dämpft Erwartungen

Obwohl das Neugeschäft zuletzt um knapp ein Viertel auf 6,3 Milliarden Euro zulegte, bremst das Management die Erwartungen für die nahe Zukunft. Vorstandschef Kay Wolf rechnet für 2026 lediglich mit einem Vorsteuergewinn von 30 bis 40 Millionen Euro. Analysten hatten im Vorfeld ein rund 100 Millionen Euro höheres Ergebnis erwartet.

Die kommenden Wochen bringen weitere fixierte Termine für Investoren:
* 29. April 2026: Nachweisstichtag für die Hauptversammlung
* 12. Mai 2026: Veröffentlichung der Ergebnisse für das erste Quartal
* 21. Mai 2026: Virtuelle Hauptversammlung

Die Q1-Zahlen Mitte Mai liefern den nächsten konkreten Anhaltspunkt zur operativen Entwicklung. Fallen diese schwach aus, dürfte der Gegenwind für das Management auf der neun Tage später stattfindenden Hauptversammlung weiter zunehmen. Erschwerend kommt hinzu, dass die jüngste Rating-Herabstufung durch S&P unter den Investment-Grade-Bereich die Refinanzierungskosten der Bank künftig belasten wird.

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