Santacruz Silver Aktie: Mexikanische Vollbremsung!
20.04.2026 - 04:18:38 | boerse-global.deStarke Erholung in Bolivien, massive Probleme in Mexiko — bei Santacruz Silver klaffen die operativen Realitäten im ersten Quartal 2026 weit auseinander. Während die Vorzeigemine Bolivar nach schweren Überschwemmungen wieder hochfährt, bremst eine marode Infrastruktur die Produktion in Nordamerika aus.
Bolivar liefert, Zimapan strauchelt
Die Silberproduktion auf Bolivar kletterte im Vorquartalsvergleich um 28 Prozent auf knapp 260.000 Unzen. Dieser Anstieg wiegt besonders schwer. Normalerweise drosseln die Feiertage rund um den bolivianischen Karneval die Ausbringungsmenge im ersten Jahresviertel spürbar.
In Mexiko zeigt sich ein völlig anderes Bild. Auf der Zimapan-Mine fiel der Silberausstoß um zehn Prozent, während die Zink- und Bleiproduktion sogar um fast ein Fünftel einbrach. Das Management macht dafür Stromausfälle des nationalen Versorgers CFE verantwortlich. Parallel dazu verzögerte sich die Fertigstellung eines Lüftungsschachtes, was den Zugang zu hochgradigen Erzzonen blockierte.
Schwächeres Gesamtbild und neue Kennzahlen
Auf Konzernebene hielt Santacruz die Silberproduktion mit rund 1,34 Millionen Unzen im Vergleich zum Vorquartal stabil. Im Jahresvergleich steht allerdings ein deutliches Minus von 16 Prozent in den Büchern. Auch bei Zink und Blei verzeichnete das Unternehmen rückläufige Volumina.
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Abseits von Bolivar lieferten die übrigen bolivianischen Assets gemischte Resultate. Während die Mine San Lucas ihre Silberproduktion spürbar steigerte, verzeichnete Porco einen massiven Rückgang. Dort konzentriert sich der Abbau aktuell bewusst auf zinkreiche Zonen.
Diese Schwankungen veranlassen CEO Arturo Préstamo zu einem strukturellen Schnitt. Santacruz verabschiedet sich von der Silberäquivalent-Rechnung als primärer Leistungskennzahl. Die jüngste Volatilität der Silberpreise verzerre diese Metrik zunehmend und spiegele die operative Gesundheit der Minen nicht mehr korrekt wider. Künftig rücken die tatsächlichen Produktionsmengen der einzelnen Metalle in den Fokus.
Volle Kapazität im Visier
Die Sanierungsarbeiten auf Bolivar laufen derweil nach Plan. Entwässerungsprogramme greifen, hochgradige Zonen gehen schrittweise wieder ans Netz. Das Management peilt für das vierte Quartal 2026 die Rückkehr zur vollen Produktionskapazität an.
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Im gleichen Schritt treibt Santacruz das Soracaya-Projekt in Bolivien voran, das schätzungsweise 34,5 Millionen Unzen Silber beherbergt. Die Genehmigungen sollen bis zum dritten Quartal vorliegen. Gelingt dieser Zeitplan, startet die Produktion noch vor Jahresende.
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