Signal, Teilnehmerlimit

Signal erhöht Teilnehmerlimit und bringt neue Gruppen-Tools

15.04.2026 - 07:00:21 | boerse-global.de

Der Messenger Signal erweitert seine Funktionen für Gruppenanrufe und -chats und positioniert sich mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung als sichere Alternative zu WhatsApp und Zoom.

Signal erhöht Teilnehmerlimit und bringt neue Gruppen-Tools - Foto: über boerse-global.de

Der Messenger führt zudem neue Werkzeuge zur Strukturierung von Gruppenchats ein und erweitert seine Desktop-Anwendung. Die Updates zielen darauf ab, die Plattform als datenschutzfreundliche Alternative für größere Besprechungen zu positionieren.

Fast doppelt so viele Teilnehmer wie WhatsApp

Die neue Obergrenze von 75 Teilnehmern pro Audio- oder Videoanruf stellt eine deutliche Steigerung dar. Bisher waren nur 50 Personen möglich. Damit übertrifft Signal seinen größten Konkurrenten WhatsApp deutlich, der weiterhin bei maximal 32 Teilnehmern pro Call bleibt.

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Die technische Umsetzung erfolgt unter Beibehaltung der vollständigen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Diese gilt als Alleinstellungsmerkmal gegenüber vielen kommerziellen Meeting-Plattformen. Für die Teilnahme an Großgruppen-Anrufen sind nun sogenannte Call-Links möglich. Sie erlauben Einladungen, ohne dass die Personen vorab Mitglied der Signal-Gruppe sein müssen.

Mitglieder-Labels bringen Ordnung in Gruppenchats

Eine neue Funktion soll für bessere Orientierung in Gruppenchats sorgen. Sogenannte Mitgliedslabels ermöglichen es, Teilnehmern spezifische Rollen oder Beschreibungen zuzuweisen. Diese Markierungen erscheinen direkt neben dem Profilnamen.

Als Anwendungsbeispiele nennt Signal sportliche Kontexte, in denen Rollen wie "Trainer" markiert werden können. Im beruflichen Umfeld lassen sich hierarchische Stellungen oder fachliche Zuständigkeiten verdeutlichen. Gruppen-Administratoren legen fest, wer diese Bezeichnungen vergeben darf. Auch diese Rollenbeschreibungen sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt.

Desktop-App erhält wichtige Neuerungen

Die Desktop-Version von Signal wurde ebenfalls umfassend aktualisiert. Nutzer können nun auch vom PC oder Laptop aus flüchtige Medien versenden. Diese Inhalte – wie Bilder oder Videos – löschen sich nach dem einmaligen Öffnen automatisch. Bislang war das nur beim Empfang möglich.

Zudem hat Signal den Distributionsweg für Windows-Nutzer vereinfacht. Die Desktop-Anwendung ist jetzt offiziell im Microsoft Store erhältlich. Bisher war nur der manuelle Download von der Projekt-Website möglich. Für Linux und macOS bleibt die Verfügbarkeit über die bekannten Kanäle bestehen.

Strategische Positionierung als sichere Alternative

Die Updates verdeutlichen Signals Ambition, über den privaten Chat-Bereich hinauszuwachsen. Während Plattformen wie Zoom oder Microsoft Teams zwar größere Teilnehmerzahlen unterstützen, ist deren Ende-zu-Ende-Verschlüsselung oft eingeschränkt. Signal bietet diese Sicherheit standardmäßig.

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Im Gegensatz zu WhatsApp, das Teil des Meta-Konzerns ist und auf Monetarisierung setzt, bleibt Signal eine spendenbasierte Non-Profit-Organisation. Die jüngsten Erweiterungen schließen eine Lücke für mittelgroße Organisationen und Vereine, die vertrauliche Besprechungen benötigen.

Weitere Verbesserungen sind in Arbeit

Aus Analysen des Quellcodes geht hervor, dass Signal bereits an weiteren Optimierungen arbeitet. So soll das Limit für angepinnte Chats serverseitig konfigurierbar werden. Derzeit können Nutzer maximal vier Konversationen in der Chatliste fixieren.

Fachkreise erwarten zudem weitere Werkzeuge zur Moderation und Verwaltung großer Gruppen. Textgruppen können bereits bis zu 1.000 Mitglieder umfassen. Die Strategie scheint klar: Signal will Privatsphäre in einem Funktionsumfang ermöglichen, der bisher weitgehend kommerziellen Anbietern vorbehalten war.

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