Snowflake, Aktie

Snowflake Aktie: Kurs unter Druck

14.04.2026 - 23:39:24 | boerse-global.de

Snowflakes Aktie verliert deutlich an Wert und sieht sich mit einer Sammelklage konfrontiert, während Analysten ihr Kursziel senken. Die Bewertung des Cloud-Unternehmens wird neu justiert.

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Snowflake kämpft mit einer deutlichen Neubewertung am Softwaremarkt. Der jüngste Kursrutsch rührt weniger von einer plötzlichen operativen Schwäche her, sondern spiegelt die veränderte Stimmung der Investoren wider. Mit einem Minus von fast 38 Prozent seit Jahresbeginn notiert das Papier bei 115,00 Euro und damit nur noch knapp über seinem 52-Wochen-Tief von 103,00 Euro.

Evercore ISI korrigiert Kursziel

Die Investmentbank Evercore ISI Group hat ihre Einschätzung für den Cloud-Spezialisten aktualisiert. Die Analysten halten zwar an ihrem "Outperform"-Rating fest, strichen das Kursziel jedoch auf 200 US-Dollar zusammen. Dieser Schritt markiert einen breiteren Reset im Technologiesektor, bei dem Bewertungsmultiplikatoren verstärkt am Kurs-Umsatz-Verhältnis gemessen werden.

Der Markt erlebt derzeit einen schleichenden Ausverkauf bei zahlreichen Softwaretiteln. Marktbeobachter werten die aktuelle Korrektur als eine Rückkehr der Bewertung zu historischen Normen. Die hohe annualisierte Volatilität von über 65 Prozent veranlasst erste Akteure dazu, das Risiko über spezifische Optionsstrategien wie den Verkauf von Puts abzufedern.

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Vorwürfe wegen irreführender Prognosen

Zusätzlich zum Marktdruck sieht sich Snowflake mit juristischen Auseinandersetzungen konfrontiert. Eine Anwaltskanzlei treibt eine Sammelklage voran, die sich auf den Zeitraum zwischen Mitte 2023 und Anfang 2024 konzentriert. Den Verantwortlichen wird vorgeworfen, irreführende Angaben zum Finanzausblick gemacht zu haben.

Im Zentrum der Vorwürfe stehen die Auswirkungen von Effizienzverbesserungen bei Produkten sowie die Einführung der sogenannten „Iceberg Tables“. Die Kläger behaupten, dass Snowflake die Umsatzfolgen seines gestuften Speichermodells nicht vollständig offengelegt habe. Diese Faktoren führten bereits Anfang 2024 zu einer drastischen Prognoseanpassung, die die Aktie damals innerhalb eines Tages um 18 Prozent einbrechen ließ.

Für die weitere Entwicklung im zweiten Quartal bleibt die Skalierbarkeit des Preismodells das zentrale Thema. Investoren richten ihren Fokus nun auf den Ablauf der Frist für den Hauptkläger Ende April 2026. Bis dahin muss Snowflake beweisen, ob es seine Marktposition stabilisieren und sich von der negativen Stimmung im Wachstumssektor entkoppeln kann.

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