SoftBank, Aktie

SoftBank Aktie: Schulden-Exzess für OpenAI!

15.04.2026 - 05:17:27 | boerse-global.de

SoftBank beschafft massiv Kapital über Anleihen in Dollar und Euro, um eine 30-Milliarden-Dollar-Beteiligung an OpenAI zu finanzieren. Die aggressive Strategie erhöht die Verschuldung und weckt Skepsis bei Investoren.

SoftBank Aktie: Schulden-Exzess für OpenAI! - Foto: über boerse-global.de

SoftBank braucht frisches Kapital. Der japanische Technologiekonzern plant eine gigantische Anleiheemission in Dollar und Euro. Das Ziel: die Finanzierung einer massiven Wette auf Künstliche Intelligenz. Im Zentrum steht dabei eine 30 Milliarden Dollar schwere Beteiligung an OpenAI.

Rasante Kapitalbeschaffung

Die geplante Platzierung umfasst sechs Tranchen. SoftBank bietet Papiere mit Laufzeiten zwischen dreieinhalb und zehn Jahren an. Dieser Schritt folgt auf eine beispiellose Serie von Finanzierungen. Erst am vergangenen Freitag sammelte die Mobilfunktochter SoftBank Corp. 1,2 Milliarden Euro ein. Die Nachfrage war enorm. Investoren boten mehr als 3,4 Milliarden Euro für die Papiere.

Parallel dazu platzierte die Muttergesellschaft nachrangige Yen-Anleihen im Wert von 418 Milliarden Yen. Die Papiere laufen über 35 Jahre und können nach fünf Jahren gekündigt werden. Der Kupon liegt bei 4,97 Prozent. Das ist ein Rekordwert für das Unternehmen. SoftBank nutzt diese Einnahmen teilweise, um alte Schulden mit Fälligkeit im Juni 2026 abzulösen. Die Ausgabe in Euro erschließt zwar neue Käuferschichten. Sie birgt aber auch Währungsrisiken, da die Einnahmen des Konzerns überwiegend in Yen fließen.

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Der OpenAI-Zeitplan

Der enorme Kapitalbedarf hat einen klaren Grund. SoftBank pumpt Milliarden in den US-Entwickler OpenAI. Am 1. April floss bereits eine erste Tranche von zehn Milliarden Dollar. Das Geld stammte aus einer Brückenfinanzierung des Vision Fund 2. Der weitere Zahlungsplan für die restlichen 20 Milliarden Dollar steht fest:

  • 1. Juli 2026: Zweite Tranche über 10 Milliarden Dollar
  • 1. Oktober 2026: Dritte Tranche über 10 Milliarden Dollar

Diese aggressive Expansion treibt die Verschuldung in die Höhe. Zinsdeckung und Refinanzierungsrisiken rücken damit unweigerlich in den Fokus der Gläubiger.

Leerverkäufer bringen sich in Stellung

Nicht alle Marktteilnehmer feiern den KI-Kurs. Bei der Tochter SoftBank Corp. stiegen die Leerverkäufe im März drastisch an. Die Short-Positionen kletterten um 176,4 Prozent auf 172.015 Aktien. Die Skepsis am Markt wächst sichtlich.

Im Mai präsentiert SoftBank Corp. die Jahreszahlen für das im März abgelaufene Geschäftsjahr. Kurz darauf folgt die Muttergesellschaft mit ihrer Bilanz. Diese Berichte werden die konkreten Auswirkungen der aggressiven KI-Investitionen auf die Konzernbilanz offenlegen.

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