OpenAI lÀsst Nutzer KI-Videos von sich selbst erstellen
01.10.2025 - 06:16:54 | dpa.deDafĂŒr mĂŒssen sie sich in der neuen OpenAI-App Sora mit Ton Filmen. Danach kann man sich von der Software in beliebigen Situationen darstellen lassen.
Die Sora-App, die zunĂ€chst nur in den USA und Kanada veröffentlicht wurde, soll zugleich eine Art Online-Netzwerk fĂŒr von KI erstellte Videos sein. Dort kann man nicht nur Clips anderer ansehen, sondern sie auch verĂ€ndern - und auch bei Sora angemeldete Freunde in die eigenen Videos einbringen.
OpenAI demonstrierte die Möglichkeiten mit einem Video, in dem ein per KI generierte Firmenchef Sam Altman unter anderem durch eine virtuelle Welt spazierte und auf dem Mond stand.
Zeitung: Aggressiverer Kurs bei Urheberrecht
Die Firma hatte die erste Version des Sora-Modells im vergangenen Jahr veröffentlicht. Sora 2 sei nun besser darin, Situationen mit komplexen BewegungsablÀufen zu generieren, bis hin zum Kunstturnen.
Dem "Wall Street Journal" zufolge will OpenAI bei der Sora-Software einen neuen Weg bei der Verwendung urheberrechtlich geschĂŒtzter Inhalte und Figuren gehen. Die Firma werde Rechteinhaber wie zum Beispiel Filmstudios auffordern, der Verwendung ihres Materials ausdrĂŒcklich zu widersprechen - ansonsten werde man es in den Videos vorkommen lassen. Rechteinhaber werfen KI-Firmen immer wieder vor, ihr geistiges Eigentum unerlaubt zum Training ihrer Software zu verwenden.
Zugleich werde die Sora-Software nicht das Aussehen bekannter Figuren des öffentlichen Lebens ohne deren EinverstÀndnis nachbilden, schrieb das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Personen.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
