SPI 20: US-Zahlen bringen Hoffnung
12.04.2026 - 06:46:01 | boerse-global.deDer Schweizer Aktienmarkt atmet auf. Dank überraschend milder Inflationsdaten aus den USA kehrte am Freitag die Zuversicht an die Zürcher Börse zurück. Während ein technischer Sondereffekt bei einem Versicherungsschwergewicht den Index bremste, sorgten Industrie-Werte für kräftigen Rückenwind.
US-Inflation sorgt für Entspannung
Die am Freitagnachmittag veröffentlichten US-Verbraucherpreise für den Monat März fielen mit 0,9 Prozent etwas niedriger aus als von Ökonomen befürchtet. Auf Jahressicht liegt die Teuerungsrate damit bei 3,3 Prozent. Diese Daten nährten am Markt die Hoffnung, dass sich die weltweite Geldpolitik stabilisieren könnte. Der Blue-Chip-Index reagierte prompt mit einer Erholung von seinen Tagestiefs.
Allerdings verhinderte ein massiver Kursverlust bei Zurich Insurance ein deutlicheres Plus des Gesamtindex. Die Aktie knickte um 4,10 Prozent ein, was jedoch primär technische Gründe hatte: Nach der Generalversammlung wurde der Titel ex-Dividende gehandelt. Ohne diesen Sondereffekt wäre die Performance des SPI 20 zum Wochenschluss deutlich kräftiger ausgefallen.
Industrie-Werte im Aufwind
Angeführt wurde die Gewinnerliste von zyklischen Werten. Besonders Holcim stach mit einem Plus von 4,23 Prozent auf 72,52 CHF hervor, getrieben von einem verbesserten Sentiment für die globale Baubranche. Auch ABB (+1,47 %) und der Luxusgüterkonzern Richemont (+1,56 %) profitierten von der gestiegenen Risikofreude der Anleger.
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Im Gegensatz dazu zeigten sich die defensiven Schwergewichte Nestlé, Roche und Novartis uneinheitlich. Marktteilnehmer schichteten Kapital aus dem Gesundheitssektor in risikoreichere Anlagen um. Während Nestlé ein minimales Plus von 0,20 Prozent rettete, gaben Roche und Novartis leicht nach und wirkten als Bremsklotz für den Index.
Technische Lage und Ausblick
Aus technischer Sicht nähert sich der Markt einer Stabilisierung. Der Relative-Stärke-Index (RSI) markierte zum Wochenschluss einen Wert von 31,75 und notiert damit nur noch knapp über der überverkauften Zone von 30. Historisch gesehen löste dieses Niveau bei Schweizer Standardwerten oft neues Kaufinteresse aus. Mit dem Verteidigen der Unterstützung bei 13.150 Punkten scheint der Boden für eine Erholung in Richtung 13.300 Punkte bereitet.
In der kommenden Woche stehen mehrere makroökonomische Termine an, die den weiteren Kursverlauf bestimmen dürften:
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- Dienstag, 14. April: US-Erzeugerpreise (PPI)
- Donnerstag, 16. April: Schweizer Produzenten- und Importpreise
- Donnerstag, 16. April: EU-Verbraucherpreise (Erwartung: 2,5 %)
- Gesamte Woche: IWF-Frühjahrstagung mit Reden von Zentralbankvertretern
Zusätzlich bleibt die geopolitische Lage im Nahen Osten ein Unsicherheitsfaktor. Sollten die Spannungen dort wieder zunehmen, könnte die aktuelle Rotation in zyklische Industriewerte schnell enden und Anleger zurück in die Sicherheit der Pharma-Riesen treiben.
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