Tesla, EPS

Tesla: $0,37 EPS erwartet, 33% über Vorjahr

21.04.2026 - 21:55:16 | boerse-global.de

Tesla verfehlt mit 358.000 Fahrzeugen die Auslieferungserwartungen und kämpft mit hohen Lagerbeständen. Die Aktie steht vor dem Quartalsbericht unter Druck, während massive KI-Investitionen die Zukunft prägen sollen.

Tesla: $0,37 EPS erwartet, 33% über Vorjahr - Foto: über boerse-global.de
Tesla: $0,37 EPS erwartet, 33% über Vorjahr - Foto: über boerse-global.de

Große Visionen bei der Künstlichen Intelligenz, stockende Verkäufe im Kerngeschäft. Wenn Tesla am Mittwochabend seine Zahlen für das erste Quartal 2026 vorlegt, prallen zwei Welten aufeinander. Der Elektroautobauer muss beweisen, dass der teure Schwenk in Richtung KI und Robotaxi die aktuellen Schwächen bei Auslieferungen und Margen kompensieren kann.

An der Börse spiegelt sich diese Unsicherheit wider. Die Tesla-Aktie notiert aktuell bei rund 334 Euro und verbucht damit seit Jahresbeginn ein Minus von knapp elf Prozent. Zuletzt sorgten Ankündigungen rund um neue KI-Chips immerhin für eine leichte Erholung.

Volle Höfe und sinkende Margen

Die operativen Daten zum Jahresauftakt liefern wenig Rückenwind. Tesla lieferte im ersten Quartal rund 358.000 Fahrzeuge aus und verfehlte die Markterwartungen damit spürbar. Schwerer wiegt die Lücke zur Produktion. Etwa 50.000 neu gebaute Autos fanden keinen Käufer und stehen nun auf den Höfen des Unternehmens.

Parallel dazu schwächelt das margenstarke Energiegeschäft. Die installierte Speicherleistung brach im Vergleich zum Vorquartal um 38 Prozent auf 8,8 Gigawattstunden ein. Da diese Sparte fast doppelt so profitabel ist wie der Autoverkauf, droht eine spürbare Belastung für die Gesamtprofitabilität. Analysten blicken daher am Mittwoch besonders auf die Bruttomarge im Automobilsektor, die sich laut Schätzungen bei 17 bis 18 Prozent einpendeln soll.

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Milliarden-Investitionen für die KI-Zukunft

Bei den Gewinnerwartungen gehen die Meinungen an der Wall Street weit auseinander. Der Marktkonsens rechnet mit einem bereinigten Gewinn von 0,37 US-Dollar je Aktie. Teslas intern erhobene Schätzungen fallen deutlich pessimistischer aus. Ein Grund für den Druck auf den Cashflow sind die massiven Investitionen. Das Management plant für das laufende Jahr Kapitalausgaben von über 20 Milliarden Dollar.

In dieser Summe ist das geplante KI-Rechenzentrum "Terafab" noch nicht einmal enthalten. Berichten zufolge laufen hier bereits Gespräche mit Zulieferern. Im Bereich des autonomen Fahrens drückt CEO Elon Musk ebenfalls aufs Tempo. Wenige Tage vor den Quartalszahlen weitete Tesla seinen Robotaxi-Service auf Dallas und Houston aus. Dort trifft das Unternehmen auf den Konkurrenten Waymo, der in beiden Städten bereits kommerziell aktiv ist.

Zerrissenes Analystenlager

Entsprechend gespalten blicken Marktbeobachter auf die Aktie. JPMorgan rät zum Untergewichten und sieht das Kursziel bei lediglich 145 US-Dollar. Analyst Ryan Brinkman verweist auf die historisch große Lücke zwischen Produktion und Auslieferungen. Die Deutsche Bank hält indes an ihrer Kaufempfehlung fest. Sie senkte das Ziel zwar leicht auf 465 Dollar, sieht aber in den Bereichen autonomes Fahren und Energiespeicher starke mittelfristige Wachstumstreiber.

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Am Mittwochabend nach US-Börsenschluss muss Elon Musk nun liefern. Die Vorab-Fragen der Aktionäre auf der Plattform Say.com drehen sich vor allem um den genauen Produktionsstart des humanoiden Roboters Optimus v3. Konkrete Zeitpläne für diese Zukunftsprojekte dürften den Ausschlag geben, wie der Markt die schwachen operativen Quartalsdaten bewertet.

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