Thryv Aktie: Automatisierte Kundenjagd
31.03.2026 - 21:33:55 | boerse-global.deThryv Holdings setzt konsequent auf Künstliche Intelligenz, um kleinen Betrieben bei der Neukundengewinnung unter die Arme zu greifen. Die neue Plattform „AI Lead Flow“ soll den Weg von der Google-Suche bis zum Kaufabschluss vollständig automatisieren. Anleger reagierten positiv auf die Ankündigung, auch wenn das Unternehmen weiterhin mit Altlasten kämpft.
Integration als Wachstumstreiber
Das Herzstück der neuen Lösung ist die Verknüpfung von Marketing-Sichtbarkeit und Vertriebsautomatisierung. Thryv kombiniert hierfür eigene Tools mit der Software von Keap. Ziel ist es, jeden potenziellen Kontakt sofort zu erfassen, per KI zu bewerten und automatisch weiterzuverfolgen.
Hintergrund dieser Entwicklung ist ein massives Problem im Mittelstand: Laut Unternehmensangaben scheitern 57 % der kleinen Firmen daran, neue Kunden effizient zu erreichen. Die KI übernimmt nun Aufgaben wie das Zusammenfassen von Telefonaten oder Chats und steuert die Präsenz auf über 30 Plattformen, darunter Google, Yelp und Facebook.
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Übergangsphase belastet die Bilanz
Trotz der technologischen Fortschritte befindet sich Thryv in einem schwierigen Umbau. Das margenträchtige SaaS-Geschäft wuchs im vergangenen Jahr zwar um beachtliche 34 %, die Prognose für 2026 fällt mit einem erwarteten Plus von lediglich 0 bis 2 % jedoch deutlich verhaltener aus.
Zudem drückt das Auslaufen des klassischen Werbegeschäfts (Gelbe Seiten) auf die Gesamtzahlen. Im vierten Quartal 2025 verfehlte Thryv mit einem Verlust von 0,22 US-Dollar pro Aktie die Erwartungen der Analysten, während der Umsatz mit rund 191,6 Millionen US-Dollar leicht über den Prognosen lag.
Ausblick auf die Quartalszahlen
Die kommenden Wochen werden zeigen, wie schnell die Kunden das neue KI-Angebot annehmen. Neue Impulse für den Aktienkurs könnten die nächsten Quartalszahlen liefern, die für Ende April oder Anfang Mai 2026 erwartet werden. Dann muss das Management beweisen, dass die Transformation zum reinen Software-Anbieter trotz der schwachen SaaS-Wachstumsprognose gelingt.
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