Protest gegen Tesla: Waldbesetzer wollen Camp nicht rÀumen
10.03.2024 - 17:17:04 | dpa.deEine Sprecherin der Initiative "Tesla-stoppen" machte klar, dass der Protest auf unbestimmte Zeit andauern werde. Auf die Frage, ob man sich bei einer drohenden RĂ€umung kooperativ zeigen wolle, sagte sie: "Wir bleiben so lange, bis wir sicher sind, dass der Wald und das Wasser nicht mehr an Tesla verkauft werden."
Die Polizei teilte am Sonntag mit, sie habe ein aufmerksames Auge auf das Versammlungsgeschehen im Wald. Bislang ist das Camp seitens der Polizei bis zum 15. MĂ€rz erlaubt. Nach dem Anschlag auf die Stromversorgung von Tesla hieĂ es aber auch, die Duldung werde neu bewertet. Seit vergangener Woche protestieren Umweltaktivisten in GrĂŒnheide auf BaumhĂ€usern gegen die geplante Erweiterung des Tesla-GelĂ€ndes und die Abholzung von Wald neben dem Autowerk.
Der Sprecher der BĂŒrgerinitiative GrĂŒnheide, Steffen Schorcht, sagte, ein Anschlag sei kein Mittel der politischen Auseinandersetzung. Es gebe seitens des UmweltbĂŒndnisses und auch der Waldbesetzer eine klare Distanzierung.
Aus Protest gegen die ErweiterungsplĂ€ne demonstrierten am Sonntagnachmittag Umweltaktivisten vom BĂŒndnis "Tesla den Hahn abdrehen" in GrĂŒnheide sĂŒdöstlich von Berlin. Es gab im Ort auch eine zweite Kundgebung von Anwohnern, die in der Tesla-Ansiedlung eine Chance sehen.
Als Folge des Anschlags rechnet Tesla damit, dass die Produktion in GrĂŒnheide noch bis voraussichtlich Ende nĂ€chster Woche unterbrochen bleibt. Am Dienstag hatten bisher unbekannte TĂ€ter auf einem Feld Feuer an einem frei zugĂ€nglichen Strommast gelegt, der auch fĂŒr die Versorgung der Autofabrik zustĂ€ndig ist. Die linksextreme "Vulkangruppe" hatte erklĂ€rt, sie sei fĂŒr den Anschlag verantwortlich.
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